Was verstehe ich unter Satanismus?

Satanismus ist der Dienst am Bösen, der Dienst am bösen Geist, oder der Dienst für das Böse. Den Begriff Satanismus verwende ich dafür, weil es wohl der passendste und verbreitetste dafür ist, soll aber nicht implizieren, daß es einen Satan als Instanz unbedingt geben muß. Satan ist aber eine Figur, mit der die meisten Menschen in unserem Kulturkreis etwas verbinden können. Ob es einen Teufel/Satan gibt oder nicht, daran kann jeder selbst glauben oder auch nicht, und ist für diese Betrachtungen auch nicht relevant. Ein Satanist ist für mich also nicht nur ein Mensch, der an satanistischen Ritualen in satanistischen Sekten oder Gruppierungen teilnimmt.

 

Woran erkennt man Satanisten?
Sie marginalisieren böse Handlungen oder behaupten, daß es Gut und Böse gar nicht gäbe. Das ist natürlich eine fadenscheinige Ausrede, um kein schlechtes Gewissen bezüglich eigener schändlicher Handlungen haben zu müssen. Das ist auf der einen Seite eine Form programmiertiver Suggestion (eine Suggestion zum Zwecke der Programmierung eines Objekts – in diesem Fall eines Menschen) und somit auf der anderen Seite auch eine Form von Mindcontrol. Sie praktizieren Böses, und wollen es rechtfertigen mit banalen Ausreden, wie beispielsweise, daß es kein Gut und Böse gäbe und man somit alles tun darf (vgl. Crowleys ~“Tu was du willst soll das einzige Gesetz sein“ (ist hier keine wörtliches Zitat, sondern ein inhaltliches)). So eine Betrachtungsweise soll selbstverständlich jede manipulative, unterwerferische und schädliche Handlung gegenüber anderen Menschen rechtfertigen. (Tut sie in Wirklichkeit natürlich nicht.)

 

Was ist böse bzw. was ist das Böse?
Das Böse ist eine gewisse Geisteshaltung, die als Subsummierung verschiedener „Einfärbungen der Seele“ betrachtet werden könnte (das soll ein Vergleich sein), wobei diese Einfärbungen gekennzeichnet sind durch Empathielosigkeit, Lust am Quälen anderer und Schädlichkeit durch selbstpraktizierte absichtliche Schadenszufügung. (Fahrlässige Schadenszufügung z. B. durch Unterlassung einer Hilfeleistung bei unschwerer Möglichkeit dazu z. B. in Form von Ignoranz oder Unwillen oder absichtliches Liegenlassen eines Verletzten sind viel geringfügiger böse als absichtliche Schadenszufügung. Wenn die Möglichkeit zur Hilfeleistung nur geringfügig oder nur schwer besteht kann man das fast gar nicht mehr als böse betrachten, sondern eher als vertretbaren Egoismus und Unterwerfung unter die Notwendigkeit der Umstände.)
Mehr dazu siehe in diesem Artikel.

 

Falls das irgendwem nicht klar sein sollte: Ich bin selbstverständlich gegen das Böse und gegen Krieg, für Frieden und Unterstützer der Idee der Befürwortung sinnvoller (!) Freiheiten. (Die Freiheit Böses zu tun ist keine sinnvolle Freiheit sondern ein Mißbrauch von Freiheit.) Nicht sinnvolle „Freiheiten“ gehören eingeschränkt z. B. in Form von Gesetzen, wie das in menschlichen Gesellschaften aller Art schon immer der Fall ist.

 

 

 

(Alle Links funktionstauglich am 16.08.2015.)

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