Manipulation und Mind Control VIII – Kultur, Religion und Erziehung als Basis-Mindcontrol

Das Basis-Mindcontrol durch Kultur, Religion und Erziehung

Der Begriff Mind Control, also Bewußtseinskontrolle/-steuerung, Geistkontrolle/-steuerung, – und zwar jeweils von außen her – wird meines Wissens heutzutage die Verwendung von Mitteln, Technologie und Wegen zur Manipulation, „Fernsteuerung“/Fernbeeinflussung und Fremdbeherrschung von Menschen verstanden. Es ist ein relativ junger Begriff.

Solche Mittel können sein:

Der Begriff stammt meines Wissens aus dem 20. Jahrhundert.

Es stellt sich die Frage, ob der Mensch nicht schon viel länger in gewisser Weise (fern-) gesteuert und manipuliert wird. Wenn man sich mit dieser Thematik beschäftigt fällt auf, daß es auf der Welt verschiedenste Kulturen mit verschiedensten Eigenheiten und Verhaltensweisen gibt. Da der Grundmensch (der biologische) im Grunde genommen (abgesehen von genetischen statistischen Varianzen und Sonderausformungsräumen (Begriff „Rassen“)) der gleiche ist und wenn man nicht alle Unterschiede auf Gene zurückführen möchte (alles auf die Gene zurückzuführen wäre meiner Meinung nach zu weit hergeholt), dann sieht man, daß (wie auch schon aus manchen Wissenschaften bekannt) eine Prägung des Menschen durch die Lebensumgebung und die Erziehung – insbesondere durch das Elternhaus – erfolgt.

Wesentliches Merkmal bei all diesen Betrachtung ist der Zentralstern, um den sich all diese Begriffe drehen, nämlich jener der Identifikation, des Selbstbildes und des Gruppenzugehörigkeitsbildes.

Die Kultur (d. h. das Abschauen, Nachahmen, Experimentieren mit Verhaltensweisen und den Reaktionen die man dadurch erhält (Erziehung und Sanktionierung, Lob und Tadel, Einschränkung oder Belustigung oder Wohlwollen)) in der ein Mensch aufwächst beeinflußt ihn nachvollziehbarerweise maßgeblich. Doch Kulturen haben positive wie negative Eigenschaften. Auch hängen diese von der Sichtweise und nach der Betrachtung des „Nutzens für wen“ ab (Nutzen für die Gesellschaft, für das Individuum, für das bewohnte Land, …). Beispielsweise arbeiten alle Kulturen mit dem Mittel des Zwangs – allerdings bei unterschiedlichen Themen bzw. Schwerpunkten in unterschiedlichem Ausmaß. Das ist erforderlich, um das Verhalten von Menschen in gewissen Bahnen zu halten. Wer aus diesen Bahnen ausschert verhält sich kulturwidrig. (Je nach Verhalten in Relation zur bewertenden Kultur gibt es dabei wieder graduelle Unterschiede der Kulturwidrigkeit.) Das selbe Verhalten könnte in einer anderen Kultur allerdings als ganz normal und gewünscht angesehen werden. Aus der Sichtweise des Individuums kann dieser Zwang begrüßt oder auch massiv abgelehnt werden. Für eine Gesellschaft kann eine Zwangmaßnahme positiv sein, die vom betroffenen oder auch vom beobachtenden Individuum als absolut negativ angesehen werden kann. Beispielsweise kann es sein, daß in einer Kultur das Küssen eines fremden Mannes für eine Frau mit der Todesstrafe geahndet wird. Wenn das die Regeln der Kultur aufrecht erhält ist das für diese Gesellschaft positiv. Für das betroffene Individuum (die Hingerichtete) oder irgendeinen Beobachter kann es aus Gründen des Freiheitsraubes oder Freiheitsmangels, aus Gründen der Radikalität der Maßnahme wegen eines solchen Verstoßes oder aus anderen Gründen massiv abgelehnt werden. Auf der anderen Seite wird eine solche Radikalität von manchen Mitgliedern der Kultur/Gesellschaft/Gemeinschaft auch begrüßt. „Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder …“, „Da könnte doch jeder…“, „An die Gesetze muß sich jeder halten….“ (wobei Gesetze nicht in allen Kuluren niedergeschrieben sein müssen um Geltung zu haben). Solche gesellschaftsbedürfnisorientierte Kulturen oder Menschen werden des öfteren auch als konservativ oder faschistoid bezeichnet – je nach Ausprägung. Rechts und links sind dabei keine zutreffenden Ausdrücke. Weil es solche Verhaltensformen und Betrachtungsweisen sowohl in links wie rechts eingeordneten Gesellschaftssystemen gab und gibt. Konservativismus hat m. E. eher was mit dem Bestehen auf der Beibehaltung des Aktuellen (Zustände, Herrschaft, Herrschaftsform, was auch immer) als zwangsläufig mit Tradition zu tun. Beispielsweise war der Kommunismus etwas neues im 20. Jahrhundert, es gab zu dieser Ideologie nach wenigen Jahren aber durchaus schon viele Konservative, die versucht haben, das Bestehende „mit Muß“ (Zwang, Gewalt, was auch immer erforderlich sein sollte) aufrechtzuerhalten.

Ob man nun solche Dinge als positiv oder negativ betrachtet ist von Person zu Person unterschiedlich. Ebenso kann man beispielsweise auch sagen, aus gesellschaftlicher Sicht versteht man einige Regelungen, aus der Sicht des Individuums versteht man sie nicht. Die Frage ist wohl immer auch, was für jeden schwerer wiegt und wie weit sich die Gesellschaft oder die Gemeinschaft versucht in das Verhalten der Individuen einzumischen, zu kontrollieren, zu steuern, zu sanktionieren – also kurz: wie sehr eine Gesellschaft das Individuum Individuum sein läßt oder ihr die Persönlichkeitsmerkmale und Persönlichkeitseigenschaften einschränkt oder gar zu einem weitgehenden Konformismus und Schwarmbewußtsein oder einer Schwarm- oder Herdengesellschaft hin tendiert.

Unabhängig von der jeweils persönlichen konkreten Sichtweise, was an einer Kultur positiv oder negativ ist, muß klar sein, daß es dazu individuell unterschiedliche Sichtweisen gibt. Dementsprechend gibt es auch Menschen, die sich in einer konkreten Kultur eher wohl fühlen und welche die sich in einer Kultur nicht wohlfühlen (mit graduellen Unterschieden), die sich in Gruppen allgemein eher wohlfühlen oder sich allein oder mit wenigen Leuten wohler fühlen und Menschen, die die absolute Unterwerfung einer Gesellschaft unter die eigene Gruppierung fordern und andere, die eine Unterwerfung unter irgendeine Gruppierung absolut ablehnen.

Wo wir wiederum beim Punkt der sinnvollen Freiheiten angelangt sind. Inwieweit ist es sinnvoll einem Menschen individuelle Freiheiten zuzugestehen? Ermöglicht die Gesellschaft zu viele Freiheiten, kann das auch ins negative kippen: das Recht zu schlagen, das Recht zu foltern, das Recht zu töten, das Recht zu korrumpieren und zu sabotieren und sinnvolle Prozesse und Gemeinschaftsarbeit auszubremsen. Auf der anderen Seite des Spektrums steht wiederum die absolute Kontrolle, das absolute alles wissen wollen (wer über jemand anderen Dinge weiß, die der gemeinen Gesellschaftskultur widersprechen, der kann ihn auch bekämpfen oder erpressen), die absolute Bekämpfung und die Zwangsverflechtung in Streitigkeiten, Zwistigkeiten („mitgehangen – mitgefangen“), Feindschaften zwischen Gruppen obwohl man auf persönlicher Ebene ja gar nichts gegen den anderen hätte und die Einbindung in das Sanktionswesen der Gruppendynamik bis hin zu Folter und Todesstrafe. Man sieht – den Spielarten von Bösartigkeit ist bei dieser Thematik kein Ende gesetzt.

Masse, Gesellschaft, Gruppierungen und Individuen sind wichtige Begriffe in diesem gesamten Kontext. Dieses Verhältnis ist von Gesetzen der Gruppendynamik und von kulturabhängigen Eigenschaften geprägt. Des weiteren hat eine Gruppierung eine Kultur. Innerhalb von Kulturen kann es weitere Subkulturen geben – selbst jede Gruppierung in Form eines Vereins, einer Firma oder einer Organisation kann ihre eigene Kultur haben. In größeren Gruppierungen oder Kulturen können sich also immer wieder kleinere Grüppchen mit eigener Kultur entwickeln.

Je höher der Bestehenseifer auf die eigene Kultur und das Zwingerverhalten in die eigene Kultur ist, desto mehr geht das ganze in Fanatismus und Radikalilsmus über.

Auch stellt sich die Frage nach der Wisssens- und Sichtbasis einer Gemeinschaft: besteht eher eine Glaubensorientiertheit (d. h. wenn etwas oft genug wiederholt wird glauben es dann bald die meisten und man glaubt halt das was alle glauben und sieht das als gesichertes Wissen an oder als Wissen nach dem man sich zu richten hat) vs. Validierungsorientiertheit. Bei der Glaubensorientiertheit treten Phänomene wie Mobbing, Massenphänomene wie Hinrichtungen durch Revolutionen oder mobgetriebenes Aufhängen eines unschuldigen „Schurken“, Verhetzung, Verbreitung von falschen und schädlichen Gerüchten zur Diffamierung, … auf. Es werden Sichtweisen als klar und erwiesen und als „das ist halt so“ oder „das ist so“ akzeptiert, obgleich keinerlei Beweise vorliegen. Es besteht dabei oft die Tendenz, Ereignisse so zu interpretieren, das sie einen Beweis für die unbewiesene These darstellen sollen. Klares Denken ist hier gefragt. Auf der anderen Seite muß man auch sagen, daß man in dieser Welt bei den hier herrschenden „Naturgesetzen“ nicht darum umhinkommt, Aussagen oder Behauptungen oder andere Dinge nur glauben oder nicht glauben zu können, weil man sie nicht weiß. Die Frage ist dabei halt immer, wie sehr man sich auf dieses Glauben einläßt oder das Geglaubte als bare Münze nimmt. Wie intensiv glaube ich an das Geglaubte?

Dem gegenüber steht eben die Validierungsorientiertheit. Diese wird heute von manchen mit Wissenschaft gleichgesetzt – dabei stellt die Wissenschaft der modernen Definition nur einen Teilbereich dieser Haltung dar. D. h. man analysiert die Informationen, die man erhält, genau und glaubt nicht gleich alles, sondern betrachtet die Information als vage und unsicher. Erst, wenn man die Information auf geeignete Weise (! – und diese kann sich von Person zu Person unterscheiden) prüfen konnte, wird sie als höchstwahrscheinlich wahr bis wahr akzeptiert. Der Vorteil dieses Systems besteht in einem relativ solidem Fundament und Gebäude der eigenen Betrachtungsweisen, die in Summe der Gesamtheit der Realität oder auch nur deren Teilaspekten wohl sehr sehr nah kommen. Um Täuschungen auszuschließen, die in Gesellschaften üblicherweise in großem Umfang Anwendung finden, ist die Validierungsorientiertheit der Glaubensorientiertheit vorzuziehen. Will man sich nur unterhalten lassen und hat kein Interesse an Wahrheitsfindung oder Erkenntnis geben sich viele auch mit der Glaubensorientiertheit zufrieden, um in einer einigermaßen stabilen und abschätzbaren Lebensumgebung leben zu können.

Womit wir gleich zum nächsten Punkt kommen: die Religion.

Religion beschäftigt sich mit dem Teil des Lebens, den man schwer durchschauen kann oder wo man eher auf das Glauben angewiesen ist, da eine Möglichkeit der Verifikation oft nicht oder kaum oder nur schwer verfügbar oder mit wenig Beweiskraft vorhanden ist. Das ist ein wichtiger Teil des Lebens, und letztenendes muß auch die moderne Wissenschaft als eine Art Religion betrachtet werden, weil sie sich auch mit Dingen beschäftigt, über die man nichts weiß und v. a. die Quantenphysik teilweise schon weit in Bereiche abdriftet, die sich mit Religionen überschneidet und teils nur mehr auf berechneten Modellen und Überlegungen basiert. Bei der Religion ist nun wiederum der Aspekt der Intensität des Beharrens auf einer Sichtweise relevant. Ist diese hoch, kann man schon von Dogmatismus sprechen. Insbesondere wenn man Gegenbeweise nicht akzeptiert oder sich mit Gegenargumenten gedanklich nicht auseinandersetzen möchte. Ein solcher Dogmatismus ist in der modernen Wissenschaft in vielen Bereichen auch vorhanden, was sie wiederum zur Religion werden läßt und mit eigentlicher Wissenschaftlichkeit und Forschungsdrang nichts mehr zu tun hat.

Die Religion ist ein Teil der Kultur oder kann Kulturen wiederum in mehrere identifikationsbasierte Teilgruppen spalten.

Je intensiver die Ausrichtung zum Glauben (statt Wissen) und eine Forderung die Behauptungen zu glauben bei einer Religion ist (und das ist bei den 3 orientalischstämmigen „Weltreligionen“ Judentum, Christentum und Islam eine relativ hohe) – bzw. die Ausrichtung einer Person nach einem konkreten Glauben – desto dogmatischer werden die so denkenden Menschen. Je mehr sie einen Verbreitungseifer bzgl. dieser Religion an den Tag legen, desto mehr geht die Sichtweise bereits in den Bereich von Fanatismus und Radikalismus über. Jede Person kann solchen Fanatismus allerdings unterschiedlich betreiben. D. h. Es besteht ein Unterschied in der Radikalität und dem Dogmatismus einer Religion selbst und der Dogmatisiertung der glaubensmäßigen Anhänger einer jeweiligen Religion.

Viele Religionen sind auch darauf ausgelegt, das logische und selbständige Denken zu verhindern, zu unterbinden oder zu sanktionieren und stattdessen den Glauben an die Behauptungen der Religion hochzuhalten.

Religion hat dabei eine spezielle Ausrichtung auf einen Subthemenkreis jener Themen, die sich durch Validierung schwer erschließen lassen – nämlich dem Kreis der Fragen rund um die Themen „Woher kommen wir?“ „Was soll ich hier?“ „Worum geht es hier eigentlich?“ „Was soll ich da tun?“ „Welchen Sinn hat das ganze?“ „Wer hat sich das alles ausgedacht?“ „Woher kommt das alles? Woher kommt die Welt? Wieso verhalten sich Tiere und Menschen so, wie sie es tun und nicht anders? Hat das ganze einen tieferen Zweck? Hat sich dabei irgendwer etwas überlegt? Wer könnte das sein und wie könnte derjenige das gemacht haben?“ „Was ist der Sinn des Lebens?“ „Wozu bin ich auf der Welt?“ oder auch „Was machen die anderen eigentlich hier?“ ;-).

Religionen beantworten üblicherweise solche Fragen auf die eine oder andere Weise. Einige Religionen behaupten sogar, man dürfte gar nichts anders glauben, weil man sonst nach dem Tode dafür bestraft würde. Oder weil sonst Gottes Zorn (meist in Form der Reaktion irgendwelcher Fanatiker oder „Tiefgläubiger“ oder Menschen festen Glaubens (oft Validierungs- und Freidenkgegner – meist auch Freiheitsgegner – oder Basis-Mind-Control-Gehilfen und -Diener zur Aufrechterhaltung der geistigen Enge und Gefangenschaft und der Diktatur?)) über einen schon in diesem Leben kommt.

Religion hat in vielen Kulturen und Subkulturen eine enorme Bedeutung und hat einen massiven Anteil an der Grundprogrammierung eines Menschen.

Erwähnt werden sollte hierbei auch, daß die Ideologie heute für viele Menschen zur Ersatzreligion geworden ist.

Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: der Erziehung: die Erziehung stellt innerhalb des gruppenkulturellen Rahmens (wozu auch die Religion oder zumindest religiöse Ansichten gehören kann (auch keine religiösen Ansichten zu haben ist eine religiöse Ansicht bzgl. des Glaubensbereiches – also jenes Teils der Realität der sich durch Validierung schwer erschließen läßt)) sicher, daß ein Mensch innerhalb einer Kultur mit möglichst wenigen Problemen durchkommen soll und möglichst passend in Bezug auf die Kultur ist, handelt und funktioniert – also angepaßt ist. Sie stellt also sicher, daß eine möglichst „ordentliche“ (also kulturkonforme) Grundprogrammierung des Menschen vorgenommen wird. Es handelt sich dabei insbesondere um Situationen der Unterweisung, der Zurechtweisung, der Unterstützung, der Erklärung, des Lobens und der Bestrafung.

Diese Grundprogrammierung des Menschen ist als Basis-Mind-Control zu betrachten. Sie basiert auf der eigenen Kultur und Religion und soll ein Identitäts- und Korrektheitsbild schaffen. Diese Grundprogrammierung ist deshalb nicht schlecht oder gut – sie ist einfach erforderlich, um in der jeweiligen Lebensumgebung gut „mitleben“ zu können und möglichst wenig Probleme in einer Gruppe zu verursachen. Die Eigenschaften dieser Grundprogrammierung können nun jedoch positiv oder negativ gemäß der Wahrnehmung, Einschätzung und Bewertung durch die betroffene erzogene/programmierte/gestaltete/geformte Person sein. Die Erfordernis einer Grundprogrammierung heißt jedoch nicht, daß der Mensch früher oder später nicht über diese Grundprogrammierung hinausschreiten sollte und die Realität zu ergründen suchen sollte oder dürfen sollte! Das ist dann als Weiterentwicklung des Menschen zu betrachten. Insofern kann eine Kultur auch zum Gefängnis für die Person bzw. die Persönlichkeit werden. Das richtige Verhältnis zwischen Bewertung der eigenen Kultur, sich im Rahmen der eigenen Kultur zu bewegen und eigene Wege zu gehen ist dabei wohl die hohe Kunst. Auch das hat wieder sehr viel mit sinnvollen Freiheiten, Diktatur, Zwang und Freiheit zu tun.

Das Teuflische an der Grundprogrammierung (insbesondere auch in Bezug auf die Religion) ist ja, daß man schwer davon abkommen kann und sich nur schwer zu unvoreingenommenem freiem Denken bringen kann in (bestimmten) Punkten, in denen man klar nur aufgrund von Behauptungen oder Vorstellungen geprägt bzw. programmiert wurde, die bei logischem Hinterfragen überhaupt keinen Sinn ergeben – ja sogar widersinnig sind. Ja, mindestens die Hälfte der Menschen schaffen es nicht einmal, sich in nur 5 % der Punkte zu denen man Meinungen hat von ihrer Grundprogrammierung zu lösen – wenigstens so weit, daß sie diese Punkte in Frage stellen würden und einmal einer logischen oder auch einer moralischen Prüfung unterziehen (wo das Ergebnis natürlich oft auch sein kann, daß dieser Grundprogrammierungspunkt als in Ordnung und inhaltlich ok und vertretbar bewertet wird). Egal wie das Ergebnis dieser Überprüfung aussehen würde – relevant ist, daß man die Prüfung durchführt. Da man ansonsten nur ein fremdprogrammiertes Wesen ist, daß von der Realität nichts weiß, weil es nur glaubt und gemäß der eigenen Programmierung handelt. Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Glauben. Auch wenn in den allermeisten Punkten die Meinung beibehalten werden sollte nach einer ordentlichen kritischen Prüfung des Punktes, zu dem man eine Meinung hat, macht genau das den Unterschied zwischen Verifikation und bloßem Glauben oder bloßem Folgen und Befolgen von Vorschriften aus. Den Unterschied zwischen Selbstdenker und Folger/Diener/Blindem/Verblendetem. Dies zeigt wieder einmal ganz klar, daß der Mensch von Vorstellungen und Geschichten geprägt ist. Er menschliche Geist hat eine Vorliebe für Geschichten und Vorstellungen. Dabei spielen auch Archetypen eine große Rolle.

Zwang und Extremismus und die Ansicht bezüglich dem Geltungsbereich der eigenen Kultur: Soll die eigene Kultur für alle Menschen der eigenen Gesellschaft oder Gruppierung gelten, für alle der selben Sprache, für alle aus einem bestimmten Kulturkreis, oder für alle Menschen bestimmter Länder oder Kontinente oder Abstammung bzw. Völker oder für alle Menschen weltweit gelten? Wer will die Herrschaft ausüben und in welcher Form soll sie ausgeübt werden? Wie weit regional soll der Herrschaftsraum reichen und bei Begünstigung oder Erzwingung welcher Kultur? Und wie weit in die Tiefe soll diese Kontrolle gehen? (Wie weit soll die Einzelperson dabei kontrolliert, gelenkt, gesteuert, manipuliert oder malträtiert und sanktioniert werden? ) Das ist die große Frage in diesem Themenkreis.

Keine Kultur ist nur positiv oder nur negativ. Jede Kultur hat ihre spezifischen Eigenschaften und eigenen Ausformungen und Eigenheiten. Jede Kultur hat auch ihre positiven Eigenschaften. Die Eigenschaften von Kulturen können einander widersprechen, was beim vermischten nebeneinanderleben solcher Kulturen Konfliktpotential in sich birgt. Jede Kultur hat den Sinn der Sicherstellung eines (möglichst und hoffentlich sinnvollen) gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Einige Kulturen schlagen dabei allerdings weit über die Stränge. Die Grenze zwischen „durch die Umgebung beeinflußt“, „durch die Umgebung kontrolliert“, „durch die Umgebung überwacht“ und Freiraum, Privatsphäre und Freiheit sind fließend und müssen von jedem für sich klar abgesteckt werden. Wie gesagt: sehr viele Kulturen schlagen bzgl. der Gesellschaftsorientiertheit weit über die Stränge! Das Individuelle kommt dort meist zu kurz.

Und viele lehnen es bekanntlich ab, sich an Verträge zu halten, an deren Zustandekommen sie kein Mitbestimmungs- oder Mitgestaltungsrecht hatten oder zu dessen Zustandekommen sie nie zugestimmt haben. (Diese Formulierung ist angelehnt an eine Aussage der Figur Don Juan im Buch „Das Wirken der Unendlichkeit“ von Carlos Castaneda.)

Anders gesagt: zusätzlich zum Basis-Mind-Control, das mindestens so alt sein muß wie der Mensch in sozialen Gruppen agiert, kamen später auch Formen der Kontrolle mittels Manipulation und Magie (Druiden, Freimaurer, okkulte Geheimgesellschaften anderer Art z. B. SS-„Totenkopforden“, …) oder mit Herrschaftssystemen kulturell unterschiedlichster Art. Ab dem 20. Jahrhundert sind nun die Mind-Control-Technologien dazu gekommen, die m. E. die Betrachtung der Realität bzw. der geschichtlichen Entwicklung des Menschen in einem ganz anderen Blickwinkel erscheinen lassen. Nämlich aus dem Blickwinkel der Manipulation von Anfang an. Daß Mind Control nichts neues ist, sondern sich nun auch zusätzlich technologischer Zwangsmittel bedient, die den Begriff glücklicherweise aufkommen ließen und aufgrund dessen eine greifbarere Basis für die Analyse der Grundelemente des menschlichen Lebens darstellen – da dabei Grundelemente des menschlichen Lebens schöner oder einfacher erfaßbar offenbart werden, für den, der zum freien Denken bereit ist oder zumindest die Bereitschaft hat, einen Schritt zur Seite zu machen und das Bekannte einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Erschreckend und abzulehnen für jeden individuell und wahrhaft freiheitlich (nicht wie viele selbsternannten „Freiheitlichen“ mit Diktaturorientierung) denkenden Menschen ist die Thematik natürlich dennoch – und absolut – brandgefährlich für die Freiheit und die Individualität.

 

 

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(Alle URLs tauglich am 13.02.2015.)

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