Die FPÖ und das putin’sche Rußland

Die FPÖ und Rußland

 

<<Krim-Konflikt: Putins Freunde von der FPÖ>>
<<Nicht nur Deutschlands Alt-Kanzler Helmut Schmidt kritisiert die EU-Sanktionen>>
Quelle: http://www.news.at/a/krim-konflikt-putins-freunde-fpoe

 

<<Austria’s far-right ‚courting‘ Russia>>
Quelle: http://www.thelocal.at/20141125/right-wing-freedom-party-visits-moscow-for-talks

Frei übersetzt:
<<Österreichs Rechts-außen umwirbt Rußland>>

 

<<FPÖ: Kuscheln mit Putin in Moskau>>
<<Strache und Gudenus waren bei einer Pro-Putin-Konferenz in Moskau.>>
Quelle: http://www.oe24.at/oesterreich/politik/FPOe-Kuscheln-mit-Putin-in-Moskau/166671905

 

 

<<Strache: Rechtsparteientreffen war privat>>
http://oe1.orf.at/artikel/377175

 

 

<<Strache in Moskau – Debatte über russisches Geld in Wien>>
http://orf.at/stories/2255139/

 

 

<<In erzkonservativer Gesellschaft>>
<<In seiner Rede kritisierte Gudenus die EU, aber insbesondere auch die NATO und die USA. „Europa ist mehr als die Europäische Union, wir sind eine große christliche Familie. Aber es gibt jemanden, der unsere Werte und unsere Familie zerstören will“, wurde er von der Nachrichtenagentur Interfax zitiert: Dabei solle nicht vergessen werden, dass die USA bis zum letzten europäischen Soldaten Krieg führen würden. Die EU-Politik sei die Politik von NATO und Amerika, sagte Gudenus. „Ich schäme mich dafür.“ Das österreichische Volk und auch die EU-Bürger würden nicht so denken. „Wir sind Freunde Russlands“, zitierte ihn Interfax.>>
Quelle: http://orf.at/stories/2245565/2245479

Prinzipiell kann ich diese Aussage von Gudenus größtenteils unterschreiben, insbesondere auch was das „fremdschämen“ betrifft.
Ich finde es sehr positiv, wenn man versucht, einen gefährlichen Konflikt zwischen „Ost und West“ zu deeskalieren. Besser ein Freund sein als verfeindet. Die Frage ist halt immer, wie weit so eine Freundschaft in einem neutralen Land geht. Und was ist, wenn es „hart auf hart“ kommt? Wer hilft wann zu wem? Und in welcher Form?

 

Des weiteren gibt es natürlich auch an Rußland einiges zu bekritteln (auch an Österreich und auch an der EU – und selbstverständlich ist keiner fehlerfrei). Als politisches Vorbild kann Rußland – beispielsweise was die Kriminalität, Demokratie, Korruption und die Freiheit betrifft – natürlich nicht betrachtet werden. (Die Schweiz wohl schon eher, zumindest was Demokratie und Freiheit betrifft.)

Eine „österreichisch-russische Freundschaft“ könnte allerdings auch auf eine gewisse historische Tradition zurückgehen, wie sich aus Informationen aus dem Buch „Die Schattenstadt“ Untertitel „Was 7.000 Agenten über Wien aussagen“ von Emil Bobi (Verlag Ecowin) möglicherweise ableiten ließe.

Hier noch ein interessanter Artikel. Es würde mich interessieren, was die FPÖ dazu sagen würde:
https://prosinnvollefreiheit.wordpress.com/2014/12/25/gang-stalking-wendet-rusland-zersetzungstechniken-an/

Interessant dazu ev. auch dieser Artikel:
<<Strache sieht Putin als „reinen Demokraten“>>
<<Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts hat FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache erneut den russischen Präsidenten Wladimir Putin verteidigt. Dieser sei „mit Sicherheit ein reiner Demokrat, aber mit einem autoritären Stil“, meinte Strache im Interview mit der „Tiroler Tageszeitung“ (Samstag-Ausgabe) auf die Frage, ob er den Kreml-Chef für einen „lupenreinen Demokraten“ halte.>>
Quelle: http://orf.at/stories/2226790/

Lassen all diese Informationen irgendwelche Rückschlüsse zu? Man weiß es nicht genau …

 

Als Pazifist kann ich nur unterstützen und fordern, daß die EU einem Krieg mit Rußland – schon gar nicht wegen einer EU-Erweiterung, die sowieso ein Fehler wäre, weil ja die EU bereits ein Fehler ist – aus dem Wege geht. Auch jedem anderen Land kann ich nur empfehlen keine Kriege zu führen.

 

P.S.:

Definition von Pazifismus von Wikipedia:

<<Unter Pazifismus […] versteht man im weitesten Sinne eine ethische Grundhaltung, die den Krieg prinzipiell ablehnt und danach strebt, bewaffnete Konflikte zu vermeiden, zu verhindern und die Bedingungen für dauerhaften Frieden zu schaffen.>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pazifismus

Mit dieser „weitsinnigen“ Definition von Pazifismus kann ich mich klar identifizieren.

Nur Idioten und Geistesgestörte wollen Krieg. Wem bringt schon Krieg etwas? Außer jenen, die daran verdienen oder sonstigen Nutzen daraus ziehen…

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