Die geistige Entnazifizierung hat noch nicht begonnen – stattdessen gibt es Sprachverwirrung

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs gab es in Österreich eine „Entnazifizierungswelle„.

Gemäßt Wikipedia läßt sich aus vorigem Link entnehmen:

Definition Entnazifizierung: „… die deutsche und österreichische Gesellschaft, Kultur, Presse, Ökonomie, Jurisdiktion und Politik von allen Einflüssen des Nationalsozialismus zu befreien. “

Meiner Ansicht nach ist die Entnazifizierung gescheitert. Vor allem die Linken helfen auch mit, die Naziwelt aufrechtzuerhalten.

Die Begriffe, die die Nazis damals umgedeutet oder mit neuen Inhalten versehen haben, sind heute gebrandmarkt und dürfen nicht mehr verwendet werden. Ein Zeichen von Entnazifizierung wäre es, wenn die deutsche Sprache heute nicht mehr vom „Nazivirus“ infiziert wäre, sprich gewisse Wörter nur in deren Interpretationsweise interpretiert werden.

Beispiele hiefür sind Begriffe wie Volk, Vaterland, etc. Wer solche Begriffe heute verwendet wird üblicherweise als rechts eingestuft – allein aufgrund der Verwendung der Begriffe überhaupt. Wie kann das sein, daß eigentlich neutrale Wörter, die etwas bedeuten (und vor der Nazizeit bereits eine zumeist andere Bedeutung hatten), nach Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg und dem Ende der Naziherrschaft in Österreich immer noch mit dem Nationalsozialismus 1:1 im Gehirn verknüpft werden? Das ist ein Zeichen gelungener Bevölkerungsprogrammierung! Und ein Zeichen mißlungener Entnazifizierung.

Ich rufe Menschen, der frei denken will, dazu auf, sich geistig zu entnazifizieren und in den „Normalzustand“ zurückzukehren. Die Abkürzung „SS“ muß nicht unbedingt „Schutzstaffel“ bedeuten, sondern kann auch „Screenshot“ oder „Salzburger Sommerabende“ bedeuten oder „Slowakische Sozialisten“. HJ kann auch „Heidenauer Jahrgangstreffen“ bedeuten oder „Hernsteiner Jungwein“. Was auch immer! Diese Verknüpfungen von Wörtern und Abkürzungen mit nationalsozialistischen Begriffen im Gehirn sollte nach diesen vielen Jahrzehnten wirklich aufgelöst werden! Das bedeutet nicht „vergessen“, sondern nicht mehr vorprogrammiert zu sein bezüglich der Interpretation von Wörtern!

Und dabei muß ich die selbstbezeichnenden Linken wirklich in die Verantwortung nehmen, da diese massivst dazu beigetragen haben, diese Programmierungen – diese Interpretation von Wörtern im Sinne bzw. in der Denkweise der Nationalsozialisten – aufrechterhalten zu erhalten!

„Untermensch“ muß nichts mit der konkreten Ausrichtung in eine biologisch-rassische Richtung interpretiert werden, nur weil die Nazis diesen bereits vorher vorhandenen Begriff in dieser Weise umgedeutet bzw. gebraucht haben. „Volk“ ist definitiv kein nationalsozialistischer Begriff. Dieses Denken gehört raus aus den Köpfen! Das Wort Volk gibt es wohl schon seit es die deutsche Sprache gibt (gibt es ja auch in allen anderen germanischen Sprachen: Niederländisch: volk; Norwegisch-Bokmål: folk; Schwedisch: folk)! Nicht umsonst heißt das Wort „Deutsch“ übersetzt „völkisch“. Was Wort heißt in älteren Nennungen teodisk, teudisk, thiodisk und ähnliche Formen, wobei das „Teut“ eine Form von „Diet“ ist wie in „Dietmar“ und Volk bedeutet. -isk ist die germanische noch nicht eingedeutschte Form der Endung -isch. Somit heißt deutsch wörtlich „völkisch“ und ist völkisch zweifellos kein nationalsozialistisches Wort, auch wenn die (damaligen) Nationalsozialisten es in einem eigenen Kontext verwendet haben der heute immer noch einprogrammiert in die Köpfe der Menschen mit diesem konkreten nationalsozialistischen Bedeutungshintergrund hinterlegt ist. Das ist nicht gut. Soetwas beschneidet den Wortschatz. Es zwängt unwillkürlich ein. Zweifellos haben die Nazis dieses Wort öfter gebraucht als dies früher der Fall ist (in ihrer neuhochdeutschen Übersetzung als „völkisch“). Aber die Aufrechterhaltung dieser Denkweise der Nazis, die durch die Linken unterstützt wird, hält deren Gedankenwelt aufrecht! Kapiert das kein Linker?

Wieso machen die das dann? Weil die entsprechenden Kandidaten dann, sobald jemand das Wort „Volk“ oder „völkisch“ oder die Abkürzung „SS“ für irgendwas verwenden würde sofort schreien würden „ein Nazi“, auch wenn SS die Abkürzung für „Screenshot“ oder „Schottischer Schützenverein“ wäre. Das ist doch dämlich. Wie komme ich darauf? Weil ich selbst diese Programmierung bemerke, wenn ich „Screenshot“ mit SS abkürzen will. Weil ich da eine Hemmung habe. Und weil ich diese dann mal überwunden habe und es trotzdem so abgekürzt habe, habe ich sofort die Programmierung bei jemand anderem bemerkt, der dann eine Bemerkung in Richtung Nationalsozialismus fallen gelassen hat. Das kann es doch nicht sein? Nach Jahrzehnten, nach denen der Krieg und die Zeit des NS bereits offiziell aus ist! Wir müssen unser Denken befreien und uns nicht so dämlich einzwängen lassen!

Wie gesagt, die Entnazifizierung wurde offensichtlich nicht vollständig durchgeführt. Wir müssen uns von Programmierungen durch die Politik befreien! Egal ob aus der „linken“ oder der „rechten“ Richtung kommend. „Neger“ war in Österreich nie ein Schimpfwort, sondern vor 30 Jahren noch ein ganz normales Wort. Und keiner hat sich dabei was gedacht, wenn er dieses Wort verwendet hat. Das war einfach völlig normal. Auch sprachlich läßt es sich ganz klar von „schwarz“ ableiten. Und dann kommen irgendwelche Leute daher und wollen uns erzählen, daß das ein böses Wort sei, nur weil es ähnlich klinge wie das amerikanische „Nigger“ – ein Wort also aus einem anderen Kulturkreis. Leute, laßt euch nicht für dumm verkaufen! Andere Länder, andere Sitten! Bei uns ist das kein Schimpfwort.

Dann hat es geheißen, dieses Wort sei schlecht, besser wäre es „Schwarzer“ zu sagen – und das sei auch politisch korrekt. Offensichtlich waren sie sich dabei nicht so sicher, denn irgendwann hieß es dann, daß „Schwarzer“ auch rassistisch sei und man besser „Farbiger“ sagen sollte. Irgendwann war es dann besser nur mehr „Mensch afrikanischer Herkunft“ zu sagen, weil Farbiger doch auch rassistisch sei. (Wobei bemerkt werden muß, daß dabei die Menschen arabisch-nordafrikanischer Herkunft diskriminiert werden, weil diese ja nicht genannt werden! Sie werden einfach ignoriert, wenn die Schwarzafrikaner oder die Afro-Amerikaner als „Menschen afrikanischer Herkunft“ bezeichnet werden. Ist das noch keinem linken Sprachkorrigierer aufgefallen? Bei den Frauen und dem Innen-Syndrom argumentieren sie ja genauso!)

Die konkrete Aussage hierzu war, ein Mensch schwarzafrikanischer Abstammung könnte sich durch das Wort „Neger“ beleidigt fühlen. Kann das wirklich unser Problem sein? Die korrekte Antwortweise wäre, ihm zu erklären, was das Wort im deutschen Kulturkreis bedeutet. Die falsche Antwort ist, die Sprache zu verändern, nur weil jemand fremder eine Wort fehlinterpretiert. Und was wurde umgesetzt? Natürlich die dümmliche Variante. Es ist unglaublich, wie solche Dinge sich entwickeln können. Aber so ist diese Welt wohl gestrickt.

Das freie Denken muß sich wieder mehr durchsetzen. Befreit eure Geister von dem Ballastaufladungen bestimmter Gruppierungen!

PS: Für alle, die es noch nicht geschnallt haben: Ich distanziere mich von jeder diktatorischen Ideologie, insbesondere auch vom Nationalsozialismus.  Meine Aussagen hier basieren auf „freiem Denken“ und dürfen keinesfalls als „Verharmlosung des Nationalsozialismus“ aufgefasst oder ausgelegt werden. Wieso? Weil ich es verbiete und dies eine schamlose Unterstellung wäre – wenn nicht gar eine rechtliche Verleumdung! Wie man in diesem Artikel sieht stehen die selbsternannten „Linken“ sowohl dem Nationalsozialismus als auch der Diktatur ja offensichtlich weit näher als manch andere, denen einige von ihnen das oft und gerne unterstellen. (Allein, daß man soetwas heutzutage extra dazusagen muß, nur um nicht sofort als „Nazi“ beschimpft zu werden, ist ja schon eine Frechheit. Das ist ein weiteres Beispiel für diese erfolgreiche Programmierung. „Entschuldige dich schon im Vorhinein, nur damit keiner deine Aussage fehlinterpretieren könnte (wenn man sich dazu auch extrem bemühen müßte).“ Und sobald dann einer schreit „Nazi“ schreien schon alle mit. Zuerst fragen, dann schießen! Das ist die einzige sinnvolle Vorgehensweise. Und die einzige nichtverbrecherische.)

Und wie wäre es einmal damit: gedenken wir doch einmal den Volksdeutschen, die dem Terror des NS im Deutschen Reich und auch in Österreich schon vor dem „Anschluß“ (Vorsicht! Ein Naziwort: nie mehr an einen Kabelanschluß denken! Oder an das Verlieren eines Anschlusses beim Wandern in einer Gruppe.) zum Opfer gefallen sind! Auch da gab es sehr sehr viele – und viel zu viele: Väter, die den Buben nicht zur HJ gehen lassen wollten, Wehrdienstverweigerer, sonstige Widerständler gegen die Diktatur! Behinderte. „Nonkonforme“ jeglicher Art. …

Und gedenken wir doch auch auch mal den Opfer des Kommunismus! Wo waren denn wirklich die gravierenden Unterschiede zwischen linker und rechter Diktatur im 20. Jahrhundert? Da hört man von den Linken meistens nicht viel in diese Richtung! Was ist mit diesen selbsternannten Linken, die sich selbst in diese Gruppierung einreihen? Sind die nur gegen den Faschismus, weil sie immer nur von diesem reden, aber nicht gegen eine linke Diktatur, oder sind sie allgemein gegen Unterdrückung? Was ist mit Freiheit? Was ist mit Menschenrechten? Was ist mit Bürgerrechten? Ist es so relevant, wer der Täter und wer das Opfer ist? Sollte es nicht hinfällig sein, welcher Gruppierung diese Menschen zugehören? Sollten nicht allgemein Straflager/Konzentrationslager/Gulags, Genozid (muß ja nicht nur irgendwelche Völkergruppen betreffen, kann ja auch Zugehörige zu bestimmten Denkrichtungen, Parteien oder Religionen betreffen), Gewaltherrschaft, Krieg, diktatorische Meinungsunterdrückung, Menschenprogrammierung/politische „Umerziehung“ und Zwangsherrschaft stigmatisiert werden, anstatt auf einem Auge den Blinden zu spielen? Das selbe kann man natürlich den Rechtsradikalen genauso vorwerfen.

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