Wie ist diese Welt designt? Für die Umsetzung welcher Ziele?

Wohingegen ist diese Welt designt?

Über Gott, Götter oder andere Geistwesen (Engel, Dämonen, Geister von Toten, …), deren Existenz oder Nichtexistenz, liegen in unterschiedlichsten Religionen und Weltanschauungen unterschiedlichste Vorstellungen bzw. Anschauungen vor.

Auf diese Fragen verlässliche Antworten zu finden fällt mir auch nach Jahren der Beschäftigung mit diesen Themen schwer.

Gibt es einen Gott oder gibt es keinen? Was genau ist überhaupt ein Gott? Gab es mal einen, aber gibt es ihn nicht mehr? Gibt es mehrere Götter? Ist der eine Gott der Schöpfer? Wenn es mehrere Götter geben sollte, welcher ist dann für die Schöpfung verantwortlich? Hibt es hierarchienen von Göttern? Sind Götter Schöpfungen anderer Götter einer höheren Ebene? Ist Gott automatisch gut, nur weil er diese Welt und die Menschen geschaffen hat? Oder gab es mehrere Schöpfer, chronologisch hintereinander oder parallel?
Ist Gott gut? Ist das Böse in der Welt Gott zuzuschreiben oder Satan? Ist der, der in bestimmten Religionen als Gott angebetet wird, wirklich der Schöpfer? Ist er der ursprüngliche Schöpfer oder selbst Geschöpf eines anderen?

Generell möchte ich an dieser Stelle einmal den Wert der Wahrscheinlichkeitsbewertung (Rechnung, Einschätzung, Fuzzy-Ligic, …) hervorheben, die mir eigentlich immer wieder brauchbare Dienste leistet, wenn es um die Beurteilung von Wissen oder die Beantwortung von Fragen geht, die aufgrund reiner Logik oder mit Mitteln der „modernen“ Wissenschaft nicht klar ergründbar sind.

Eine Frage ist für mich klar beantwortet: ob es einen Schöpfer gibt oder gab.
Man kann wohl nur schwerlich annehmen, daß die materialistisch-wissenschaftliche Theorie stimmt, daß das gesamte Universum aus purem Zufall entstanden sei und ohne einen gestaltenden oder einem auslösenden/verursachenden Geist. Dazu ist „alles war existiert“ (oder zumindest jene Dinge, die Menschen zugänglich bzw. erfahrbar sind) zu komplex, zu strukturiert, zu gesetzbehaftet, zu form- oder strukturgleich, ja einfach: zu strukturiert. Wer könnte Kräfte wie die Gravitation, die Regel von Actio=Reactio, die Realität der fraktalen Wiederdarstellung von Strukturen (-> heilige Geometrie, Spirale, goldener Schnitt in der Natur, etc.) als zufällig entstanden vermuten? Die Schönheit und Harmonie in der Musik? Die offensichtliche Bedeutung von Mathematik und ganz besonders von Verhältnissen in der Schöpfung? So viel zu meinem ersten Argument.

Und da kommt nun die Wahrscheinlichkeit ins Spiel. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das so viel Strukturiertheit zufällig entstehen könnte? Wohl geht diese Wahrscheinlichkeit gegen Null. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß etwas, das einen durchdachten und einen wohlstrukturierten Eindruck macht auch wirklich durchdacht war – und zwar von einem Geist/Bewußtsein? Also von einem sogenannten Schöpfer? Meiner Meinung nach ein klares Pro für die Schöpfungstheorie.

Dabei möchte ich auf einen gravierenden Fehler im Denken der „modernen Wissenschaft“ hinweisen. In diesen Glaubenskreisen gibt es immer wieder die von verschiedensten Individuen ausgesprochene Ansicht, daß etwas, das nicht wissenschaftlich erwiesen/bewiesen wäre, nicht existieren kann. Das ist natürlich ein absoluter Denkfehler – also entweder auf absolute Blödheit zurückzuführen (was bei Wissenschaftler wohl eher nicht zu vermuten wäre), auf Prägung zurückzuführen (was höchstwahrscheinlich der Fall sein wird) oder auf Gruppendruck zurückzuführen (das gehört sich so, daß man das so sagt, auch wenn es unlogisch ist).
Die korrekte Aussage hierzu müßte nämlich sein, wenn etwas nicht bewiesen ist dann ist nicht klar, ob es sich dabei um eine korrekte oder eine inkorrekte These handelt. Es kann das eine oder das andere der Fall sein. Erst bei einer klaren Verifizierung der Falschheit einer These könnte behauptet werden, soetwas könne nicht existieren.

Dabei möchte ich auch auf einer zweite Krux der „modernen Wissenschaft“ hinweisen: oft genug wurden wissenschaftliche Erkenntnisse nach einiger Zeit wieder revidiert. Ein besonders gutes Beispiel hierzu ist die historische Entwicklung der Theorien zur Licht-Teilchen-Natur von Materie. Daraus kann also abgeleitet werden, daß es der Wissenschaft nicht zustehen kann, absolute Aussagen zu treffen. Je länger eine Theorie nicht wiederlegt werden konnte, desto höher die Wahrscheinlichkeit, daß es sich dabei wirklich um Wahrheit handeln könnte.

Und noch etwas: Wahrheit ist nicht relativ. Es gibt eine absolute Wahrheit, nämlich das was ist. Die Länge eines Objekts hat genau EINEN korrekten Wert bei einer konkreten Temperatur und bei konkreten und ausreichend spezifizierten sonstigen Randbedingungen. Die Behauptung, es würde keine absolute Realität existieren, ist pure Volksverdummung. Ebenso daß eine absolute Aussage bezüglich der Realität unmöglich sei, weil jede Wahrnehmung subjektiv sei. Wahrnehmung ist subjektiv. Die Realität aber nicht. Die Wahrheit ist nicht subjektiv.

Des weiteren wollen wir einmal den Ursprung des expandierenden Universums betrachten. Unabhängig davon, ob sich das Universum wieder einmal zusammenziehen wird oder nicht ist aufgrund physikalischer/astronomischer Erkenntnisse klar bewiesen, daß sich das Universum ausdehnt. Das stimmt übrigens auch mit indischen Überlieferungen überein. [A1] Wenn sich das Universum also ausdehnt und diese Ausdehnung von einer konkreten Örtlichkeit im Universum ausgeht, dann dürfte die Materie aus dieser Richtung strömen. Wenn bewiesen sein sollte, daß sich die Materie in etwa kugelförmig um einen Punkt ausdehnt, so läßt das darauf schließen, daß zu einem konkreten Zeitpunkt alle Materie sich nahe an diesem Punkt befunden haben dürfte. (Ob es sich um eine alternierende Ausdehnung – Zusammenziehung – Ausdehnung – Zusammenziehung – … handelt oder um einen Ort geballter statischer Materie (zumindest wäre eine Messung einer Bewegung durch ein „Nichts“ aus Mangel an Referenzpunkten nicht möglich, um bei der „wissenschaftlichen“ Sicht zu bleiben – in Wirklichkeit dürfte es wohl soetwas wie eine Raumenergie geben) ist hieraus hingegen nicht klar abzuleiten.)
Nun, gehen wir von der Urknalltheorie aus (geballte Materie in einer punktzentrierten Umgebung vereint). In diesem Fall müßte alles statisch sein. Irgendetwas muß diese Explosion der Materie, die die Ausdehnung der Teile der Materie bewirkt, verursacht haben. Es muß also eine Art Wille, Absicht oder Fingerschnalzer auf diesen Materieball gegeben haben. Es muß also noch irgendetwas anderes gegeben haben außer diesem Materieball im Zentrum des statischen unendlichen Universums. Das ist wohl das, was man unter einem Schöpfer versteht, in manchen Religionen oder Anschauungen unter dem Begriff Gott. Wir können aber auch einfach sagen, es muß irgendetwas geistbehaftetes gewesen sein, das den Willensakt zur Umsetzung brachte. Oder war es ein Versehen? Dann hätte dieses das Versehen auslösende etwas auch einen Geist/Bewußtsein gehabt.
OK. Gehen wir einmal von der Theorie des alternierenden Universums aus. In diesem Fall muß man auch die Frage stellen, wer hat denn das ganze in Bewegung gesetzt, wie und wozu? (Und wiederum: woher kommt all die Strukturiertheit?)
Diese Betrachtungen stellen mein zweites Argument dar.

An dritter Stelle muß ich etwas ganz anderes Stellen – etwas ohne Beweiskraft. Wieso hat jeder Mensch in sich die Frage nach dem Sinn des Lebens? Wieso sucht „jeder“ Mensch aus einem inneren Antrieb heraus nach irgendetwas? Nach Antworten auf Fragen. Wobei sich gleich eine weitere Frage stellt: Weshalb soviel Unwissen beim Menschen? Weshalb wurden ihm in diesem Punkt kein klar erfassbares, klar nachvollziehbares Wissen, kein eindeutiger Beweis mitgeliefert, wo der Mensch doch so viel Wissen mittlerweile angehäuft hat und so viel versteht? Wollte da jemand nicht, daß der Mensch auch das weiß? Und wenn ja, dann weshalb? Doch dazu mehr an anderer Stelle.

Des weiteren möchte ich noch folgende Frage in den Raum werfen: Wie kann es zu Leben kommen? Was unterscheidet einen lebenden von einem toten Körper? Hier mal wieder eine Antwort: der Geist und die Lebensenergie!

Unter all dieser Betrachtungen und der langen Beschäftigung mit verschiedensten Zugängen zu solchen Fragen bin ich auf den Gedanken gekommen, die Welt doch einmal nüchtern darauf zu analysieren, wozu sie denn gut sein könnte. Wozu könnte sie designt sein? Wenn man etwas gestaltet, das einen Zweck verfolgt, dann ist das System auch so gestaltet daß der Zweck damit erreicht werden kann.
Und dabei bin ich auf interessante Erkenntnisse gestoßen.

Nun: die Welt und das Universum, der Mensch, die Menschen, die Tier- und Pflanzenwelt („Natur“) sind sehr vielgestaltig. Es gibt sehr viele chemische Elemente. Es gibt bei vielem was existiert Parallelen und Unterschiede (z. B. alle Pflanzen sind sich ähnlich in einigen Dingen, in konkreten Punkten unterscheiden sich die Arten dann aber). Unabhängig davon hat jedes Individuum irgendeiner biologischen Art jedoch auch wieder eigene Merkmale. Jeder Getreidehalm ist unterschiedlich lang, hat die Körner nicht exakt im selben Abstand zu den anderen Körnern, haben unterschiedliche Winkel in ihrer Anordnung, … Der einen Linde wachsen die Äste an dieser und jener Stelle heraus, ihre Eltern hatten die Äste allerdings an anderen Stellen. Auch die nicht so eng verwandeten Linden haben die Äste wieder an irgendwelchen Stellen. Allein schon daran könnte man wohl jede Pflanze eindeutig erkennbar machen – durch Vermessung von Winkeln, Abständen, Längen, Verhältnissen in verschiedensten Abschnitten der Pflanze (Stamm unten, Stamm Mitte, Ast 3, Strukturierung der Rinde, …). Noch dazu wächst der Baum immer weiter und verändert diese Charakteristika auch ständig.
Und ist nicht jede Gattung so etwas ähnliches wie ein Baum? Jedes Blatt eines Baumes unterscheidet sich in Details von jedem anderen Blatt des selben Baumes. Jedes Individuum unterscheidet sich eben von anderen Individuen der selben Gattung. Das ist schon eine Parallele, die auf fraktale Strukturierung, auf Wiederholung von Merkmalen, hinweist – auf einer geistigen Ebene halt in diesem Fall. Es gibt soetwas aber auch in der Biologie und in der Physik. Ein Atom ist ähnlich strukturiert wie ein kleines Sonnensystem. Bestimmte Modelle lassen sich also im Kleinen wie im Großen finden.

Und doch finden sich auch Gemeinsamkeiten. Eine dieser Gemeinsamkeiten ist daß alles Leben sich immer durch die Zerstörung anderer Strukturen selbst erhält. Das Raubtier frißt ein anderes Tier, daß dann verdaut wird und somit in Eiweiße zerlegt wird, die den eigenen Körper in weiterer Folge erhalten. Mineralien die sich im gefressenen Fleisch befinden werden in den Körper des fressenden Tieres eingebaut. Die Kuh frißt Pflanzen, und dabei gilt das selbe Prinzip. Alles Leben lebt von der Zerstörung und Zersetzung fremder Strukturen um die eigene Strukturen zu erhalten und um das eigene Leben zu erhalten. So wird auch der Mensch irgendwann in andere Bestandteile umgesetzt werden. (Im Unterschied zu anderen Tieren hat er jedoch hierbei die Wahl, ob er sich in Kohlendioxid und Kohlenstoff und gasförmiges Wasser durch Verbrennung oder in Kohlenstoff in der Erde und in Mineralien in den ihn verzehrenden Tieren und Pflanzen und Pilzen übergeht. Ob seine Eiweiße also von anderen Tieren direkt verwertet werden können oder ob nur Kohlenstoff übrig bleibt.)
Das ist eine Grundgemeinsamkeit, die ich an allem physischem Leben erkennen konnte.

Des weiteren befindet sich alles auf der Erde existierende in Spannungsfeldern: schwankende Temperaturen (z. B. räumliche Ausdehnung und Zusammenziehen eines Felsen), Ruhe und Anspannung, liebende Zuneigung und Kampf, Haß und Wonne, einmal feucht, mal trocken, Freiheiten und Zwänge, fressen und gefressen werden, … Jede Existenzform hat auch „natürliche Feinde“. Diese Spannungsfelder sind wie man sieht vielerlei Art. Dies ist eigentlich für das gesamte Universum erkennbar. Auf der Erde gibt es jedoch noch viel mehr Arten an Spannungsfeldern als irgendwo auf einem Kometen. Dies trifft also jedenfalls auf die gesamte physische Existenz zu – auf alles was physisch (materiell) existiert.

Daraus läßt sich also ableiten, daß diese Spannungsfelder – aufgrund ihres universellen Vorkommens – irgendeinen Nutzen haben müssen. Wohl hat auch dieses Fressen und gefressen werden (auf biologischer Ebene) einen Nutzen. Wohl hat auch die Vielgestaltigkeit (unterschiedliche Arten und auch Abweichungen bei Individuen gemäß der Gaußschen Glockenkurve z. B. statische Körpergröße, Verteilung des Ausmaßes von Mut unter allen Menschen, …) irgendeinen Nutzen für irgendwen. Wahrscheinlich – um dem fraktalen Gedanken zu folgen – wohl für den Schöpfer. Auch der Mensch kreiert Dinge zum eigenen Nutzen oder zumindest zum Nutzen von anderen Menschen (der Nutzen des Schöpfers wäre hierbei ein gutes Gefühl, eine innerliche Befriedigung irgendeines geistigen Bedürfnisses z. B. die Vaterrolle gut zu erfüllen, etwas gutes zu tun, etc.), oder auch zum Nutzen von Tieren, die er vielleicht auch essen will, oder zum Nutzen von Tieren im Wald, die er vielleicht studieren will (= sein Nutzen).

Somit dürfte der Mensch wohl irgendeinen Nutzen für den Schöpfer haben. Dazu gibt es unterschiedliche Theorien: der Schöpfer tut das alles aus reiner Liebe; um sich selbst zu erfahren in all seinen Abteilungen seines Seins; weil er einfach nett ist – völlig uneigennützig (also wäre der Nutzen hierbei möglicherweise, selbst das Gefühl zu haben, uneigennützig gehandelt zu haben und sich dadurch Selbstbestätigung zu holen); um die Erfahrungen aufzusaugen (angelehnt an Carlos Castaneda); um Simulationen durchspielen zu können (weil ihm fad ist); um Simulationen durchspielen zu können (weil er ein weiteres Ziel letztenendes darauf aufbauend verfolgt); um ihn zu nähren (aus einem Psalm: „Der Herr ist dein Hirte“ – der Hirte hütet zuerst die Schafe (blinde, unwissende blökende Tiere – im Vergleich zum Hirten stumpfsinniger) oder Tiere und dann verkauft er sie oder schlachtet sie selbst, um sich an ihnen zu nähren.). Der Mensch ist Energielieferant wie einer Batterie (von Film „Matrix“) – vergleichbar der Hirtentheorie. Ihm ist langweilig und er spielt halt irgendwie herum. Gott ist stumpfsinnig, nicht intelligent, und träumt nur (habe ich auch schon gehört). Gott macht oder die Götter machen sich einfach einen Spaß daraus, die Leute zu verarschen. Die Lusch-Theorie die von Robert Monroe veröffentlicht wurde (z. B. im Buch „Der zweite Körper“).

Möglicherweise wird aber auch der Sinn der Kreation, die der Schöpfers beabsichtigt hatte, durch Handlungen anderer Kreaturen abgewandelt bzw. mißbraucht. (Beispiel: Die „anorganischen Wesen“ versuchen die Menschen zu verlocken und in eine Falle zu locken, damit dieser sagt, er möchte für immer bei ihnen bleiben – und dann konsumieren sie seine Energie, denn sie haben hohes Bewußtsein aber geringe Energie im Vergleich zum Menschen, der geringeres Bewußtsein aber ein hohes Level an Energie habe – gemäß Carlos Castaneda.) Auch eine Archontentheorie oder eine über die Lenkung der weltlichen Geschicke durch „gefallene Engel“ ist hiermit vergleichbar. Vergleichbar hiermit wäre auch die biblische Theorie über die teuflischen Verführungen, die den Menschen vom „rechten Weg“ abbringen, um ihn in sein Reich („Hölle“) zu locken, in dem der Mensch dann als Toter geschunden und gequält wird durch die Satansknechte (Folterknechte). Dazu muß allerdings gesagt werden, daß der allmächtige Gott dies gemäß biblischer Theorie allerdings zuläßt. In anderen Religionen wird Satan auch als Diener Gottes – als Teil seines Plans – betrachtet.

Eine sehr interessante Theorie hat mir mal ein Bekannter vermittelt: auf meine Aussage, wozu das ganze Leid auf der Welt gut sein solle und welchen Rückschluß dies wohl auf Gott zulassen würde, meinte er: „Wer weiß, was uns noch bevorsteht?“. Das hatte er so gemeint, daß wir für irgendetwas trainiert werden würden. (Daß wir also reifen würden an den „Prüfungen des Lebens“.) Nur die Besten könnten dann quasi bestehen.

Nun, was sagt uns die Systemanalyse zur Bewertung dessen, was sichtbar und erkennbar ist – und was kann daraus vermutet oder geschlossen werden (die Wahrscheinlichkeit nicht vergessen!)?

Wenn man also aufgrund des fraktalen Aufbaues des Universums (was auch der biblischen Aussage entsprechen würde, daß der Mensch ein Abbild Gottes sei (nach seinem Bild geschaffen), also quasi eine Art Kopie von Gott; und auch der Ansicht bei einigen Germanenstämmen entsprechen würde, daß ihr Stamm von den Göttern oder einem bestimmten Gott abstammt (diese Ansicht ist bei vielen Stämmen bzw. Völkern rund um den Erdball verbreitet)) ausgeht und deshalb einmal annimmt, daß auch Gott einen Nutzen hat aus seinen Zöglingen, welcher Nutzen könnte das sein? Was wird durch das menschliche Erleben von subjektiv als positiv oder negativ erlebten Ereignissen bewirkt? Was bewirken im Menschen die unterschiedlichen Menschentypen, mit denen er konfrontiert ist im Laufe seines Lebens? Was bewirken im Menschen unvorhergesehene Situationen (Geldschein auf der Straße finden, plötzliche Kündigung der Anstellung, Tod der Partnerin) oder Unfälle (Verkehrsunfall, Beinbruch beim Schifahren, querschnittgelehmt nach einem Motorradunfall)? Was bewirken im Menschen die Diskrepanz seiner eigenen Ziele mit jenen, die irgendeine Umgebung von ihm erwartet (Arbeit, Befehlshaber im Krieg, die Familie in die er geboren wurde, die Familie die sich die Frau durch Heirat zusammengestellt hat, …). Was bewirken im Menschen der Undank, der ihm von manchen entgegengebracht wird? Was bewirken im Menschen die sexuellen Hochgefühle im Zuge einer frischen Liebesbeziehung? Was bewirkt im Menschen die Erfahrung in einer Liebesbeziehung betrogen worden zu sein? Was bewirkt in einem Menschen der Lagerwächter, der den ausgemergelten zu Arbeitsdiensten mißbrauchten Häftling aufgrund seiner körperlichen Schwäche und Todesnähe zu seiner Hinrichtung schleifen läßt? Was bewirkt in einem Menschen das wiederholte Erlebnis, als Kind oft geschlagen zu werden? Was bewirkt in einem Menschen das Erleben einer behüteten Kindheit? Was bewirkt im Menschen wiederholte Langeweile? Was bewirkt im Menschen das Erlebnis der Beförderung oder des Erfolges? Was bewirkte im von den Sachsen eroberten Germanenstamm die neue Rolle der Unterwürfigkeit und das Erlebnis, nun zum Dienstvolk zu gehören – in einem, der früher selber Leibeigene hatte? Was bewirkt es im Menschen, wenn ihm jemand sein Eigentum rauben will? Was bewirkt in der alten Mutter die Erfahrung, auf Betreiben der eigenen Kinder unberechtigterweise entmündigt zu werden? Was bewirkt im Menschen die Erfahrung, betrogen und verraten worden zu sein? Was bewirkt es im Menschen, wenn das eigene Kind bei einem Unfall ums Leben kommt? Oder wenn das eigene Kind bei einem Raubüberfall getötet wird? Was bewirkte im negriden Sklaven in einem der amerikanischen Südstaaten eine Auspeitschung? Wo er doch irgendwann mal als stolzer Mann in seiner Heimat in Afrika aufwachsen durfte? Was bewirkt in der Frau die Massenvergewaltigung durch ein Rudel Männer (Soldaten/Soldateska) in einem Krieg? Was bewirkt Folter? Was bewirken Streicheleinheiten? Was bewirkt ein Erlebnis, das ein Gefühl der Geborgenheit in einem hervorruft? Was bewirkt es in einem Menschen, wenn seine persönlichen Grenzen in einem Zwangsverhältnis (z. B. im Heer, als Sklave, in der Arbeit, in der Schule) durch einen Chef oder durch einen Kollegen überschritten werden? Was bewirkt es, wenn man als Minderheit in einem Land mit Gewalt bedroht wird? Was bewirkt es im Menschen, wenn man einer größeren Wegelagererbande angehört? Was bewirkt es in der Frau, wenn sie beim Fortgehen mit den Männern spielt? Was bewirkt es in den Einheimischen, wenn ein fremdes Volk zu siedeln genehmigt wird und dieses dann eines Tages das ursprünglich heimische Volk in einem Kriegsakt überrennt, niedermetzelt und unterjocht? Was bewirkt die Angst vor irgendetwas in einem Menschen? Was bewirkt es im Opfer, wenn es von einer Gruppe gehänselt, ausgestoßen, gemobbt oder zusammengeschlagen wird? Was bewirkt das Sehnen der Frau nach ihrem Geliebten, der jetzt eine Woche nicht da ist? Was bewirkt es, in einer Liebesbeziehung in einen Streit zu geraten, und diesen nicht sofort klären zu können?

Es ist ganz einfach. Das alles bewirkt die Generation von Emotionen. Im  Leben generiert fast alles Emotionen – manchmal von geringfügigerer, manchmal von hoher Intensität. Egal ob die Emotionen positiv oder negativ sind. Alle solchen Ereignisse, die durch die Unterschiedlichkeit der Welt herbeigeführt werden, die durch die Unterschiedlichkeit von Menschen hervorgerufen werden, die durch die Unvorhersehbarkeit des Lebens herbeigeführt werden („Schicksal“ – geschickt von den Göttern?), die durch eigenen Stolz herbeigeführt werden oder in die man mit Absicht hineinschreitet, obwohl man weiß, was kommen wird? Situationen, die man sucht, weil sie einem was geben?

Der gemeinsame Nenner der menschlichen Erlebnisse in dieser Welt ist also die Generation von Emotionen durch jeden Menschen. Emotionen sind ganz klar mit einer Energie verbunden. Emotionen sind also definitiv etwas, worauf der/die Schöpfer dieser Welt abzielten (das „die“ ist hierbei selbstverständlich im Plural gemeint, nicht in femininer Form – ich lehne die Zwangsverunstaltung der deutschen Sprache durch FeministInnen ganz klar ab).

Nun, man könnte nun auch sagen, es werden dabei Erfahrungen erzeugt; Prägung; Lernen kann dabei begünstigt oder erzwungen werden. Oder es handelt sich um Bestrafung aufgrund moralischen Fehlverhaltens (Strafe Gottes – der Blitz von oben; Karma). Es werden dabei immer auch Gedankenmodelle und Gedanken erzeugt. Vielleicht hat es jemand auf die Gedanken abgesehen – also daß das die Energie ist, die dieser in welcher Form und zu welchem Zweck auch immer konsumieren will.

Mein Gefühl und meine Intuition sagen mir aber, daß es dabei um die Emotionen geht. Dies entspricht auch der Theorie, daß negative Geistwesen sich von negativen Gefühlen (des Menschen) nähren. Ich bin der Meinung, daß es dabei nicht nur um die negativen Emotionen geht.

Was spricht gegen die Gedanken oder Erfahrungen? Gegen die Gedanken spricht, daß man Gedanken auch hat, ohne daß extra solche Konfliktsituationen oder emotionsgenerierenden Situationen herbeigeführt werden müssen. Emotionen haben einfach eine irrsinnige Energie, was jeder Mensch aus eigener Erfahrung bestätigen kann.

Möglicherweise gibt es auch mehrere Ebenen der Konsumation: Entität 1 konsumiert Gedanken, Entität 2 und 3 konsumieren Emotionen. Entität 4 konsumiert Erfahrungen allgemein?

Wer weiß. Klar können wir jedoch ableiten, daß durch die Art und Weise der Konstruktion der Erde und des menschlichen Wesens und aller sozialen Konnotationen etwas produziert werden dürfte, das von irgendwem wohl zur Abschöpfung in irgendeiner Form gedacht ist. Dabei sind nun also theoretisch eine oder mehrere parallele Varianten von Konsumenten denkbar.

Gegen die Theorie, daß der Mensch dies alles nur zu seinem Wohle und Nutzen und zu seinem Wachstum erleben bzw. durchleiden muß spricht die Tatsache, daß das leichter gehen würde, wenn der Mensch dazu ordentliche Hilfen bekommen würde – z. B. zur Orientierung: um was geht’s jetzt überhaupt genau im Leben? Was ist das Ziel? Wie kann ich das bestmöglich erreichen? Das Vorhandensein der unterschiedlichsten und auch widersprüchlicher Philosophien und Lebensanschauungen widersprechen der Wohl-des-Menschen-Theorie also. Würde Gott das nur aus diesem Grunde alles so ablaufen lassen, und Gott wäre rein „gut“ und lieb und nett, dann würde er den Menschen wohl klareres Wissen geben – auch zu vielen anderen Dingen hat der Mensch klares Wissen – gerade hier wird der Mensch allerdings so gut wie nur möglich im Unklaren gelassen. Eine klare Anleitung (und keine widersprüchlichen Anleitungen) wären in diesem Falle nämlich echt nett!

Was ist der Grund, wieso die Filme „Matrix“ und „Der Herr der Ringe“ so gut angekommen sind? Selbst viele Menschen, die sich normalerweise keine solchen Filme anschauen oder gar nicht fernsehen waren von diesen Sendungen fasziniert und wollten sie unbedingt sehen (das habe ich selbst beobachten können). Auch mich haben diese Filme tief bewegt. Ich bin der Ansicht, daß diese Filme eine tieferliegende Wahrheit offenbaren oder thematisieren, die der Mensch im Unterbewußtsein weiß bzw. kennt. Es ist vergleichbar mit der tiefsitzenden Suche nach irgendwas, die jeder Mensch in sich hat. Auf einer tieferliegenden Ebene dürften wir um bestimmte Dinge wissen, die unserem Bewußtsein nicht zugänglich sind.

Abschließen möchte ich noch mit folgender Frage: Was bewirkt in der menschlichen Seele ein grausamer Tod?

Quellenverweis:

[A1]: „Gott und die Götter“ – „Der multidimensionale Kosmos Band 1“, Armin Risi, Govinda-Verlag, 7. Auflage, S. 36

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