Die Kriegspolitik der NWO – und ihre Zukunftspläne

Beispiel Deutschland

Zu einigen Zitaten habe ich meine Interpretationen und Überlegungen (gekennzeichnet mit Pfeilen „=>“) hinzugefügt.

Titel: Neue Macht Neue Verantwortung
Untertitel: Elemente einer deutschen Außen- und Sicher­heitspolitik für eine Welt im Umbruch

über den Herausgeber:
„Ein Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
und des German Marshall Fund of the United States (GMF)“

„Deutschland profitiert wie kaum ein anderes Land von der Globalisierung und der friedlichen, offenen und freien Weltordnung, die sie möglich macht. Gleichzeitig ist Deutschland aber auch besonders abhängig vom Funktionieren dieser Ordnung. Es ist damit auf besondere Weise verwundbar und anfällig für die Folgen von Störungen im System.
Das überragende strategische Ziel Deutschlands ist der Erhalt und die Fortentwicklung dieser freien, friedlichen und offenen Ordnung. Deutschland müsste künftig schon mehr tun als jetzt, um diesen für es vorteilhaften Status quo zu bewahren. Es wird erst recht mehr Anstrengungen unternehmen müssen, um regionale und globale Ordnungsstrukturen den veränderten Herausforderungen anzupassen. Das kann es jedoch nur gemeinsam mit anderen tun.

Gefragt sind mehr Gestaltungswillen, Ideen und Initiativen.
Deutschland wird künftig öfter und entschiedener führen müssen. Aber unter den Bedingungen von Vernetzung und gegenseitiger Abhängigkeit – und ganz besonders im Rahmen der multilateralen Bindungen, die es selbst gewählt hat (VN, EU, NATO) – kann das nur heißen: führen für gemeinsame Ziele, führen mit anderen und mit Rücksicht auf andere.“
S. 3

=> Deutschland wird künftig mehr führen müssen im Rahmen von Organisationen die die „friedliche, offene und freie Weltordnung“ – also die „Neue Weltordnung“ „NWO“ (wie es in der Verfassung für Europa formuliert wurde) – vorantreiben. („der Erhalt und die Fortentwicklung dieser freien, friedlichen und offenen Ordnung“ – auch hier muß man die Attribute „frei“ und „friedlich“ wieder extra dazu sagen, damit die Leute es wissen = Propaganda – grotest in einem Schreiben, wo es offensichtlich um Außenpolitik und Krieg geht, wie sich auch unten noch zeigen wird. Siehe dazu auch in der Auflistung der Kriege der USA.)

 

„Partner deutscher Außenpolitik“
„Deutsche Außenpolitik wird nach wie vor mit alten, aber auch mit neuen Partnern zusammen arbeiten; mit bewährten gleichgesinnten Freunden und Verbündeten, mit Herausforderern und manchmal sogar mit Störern.“
S. 8
=> Man ist also bereit, auch mit „Störern“ zusammenzuarbeiten, wenn es wohl ins Konzept paßt und somit der eigenen strategischen Zielerreichung dient. Wenn man bedenkt, daß an diesem Dokument eine amerikanische Interessensgruppe mitgearbeitet hat („German Marshall Fund of the United States“), kann man wohl anhand dessen, wie die USA in Syrien vorgegangen ist, ablesen was mit dieser Formulierung gemeint sein könnte oder ist. Dort haben sie ihren „Erzfeind“ aus der „Achse des Bösen“, die Islamisten, unterstützt um das strategische Ziel der Zerstörung der Assad-Herrschaft in Syrien zu erreichen. Solche Kräfte sind wohl Störer im Sinne der hier zitierten Formulierung. In diese Richtung würde ich diese Aussage interpretieren.

„Deutschland wird sich daher zu Kompromissen und Konzessionen veranlasst sehen, weil das systemische Interesse an der Erhaltung der internationalen Regelwerke und Institutionen überragend ist: lieber Kompromisse als eine zerfallende internationale Ordnung. Allerdings wird es von den aufstrebenden Mächten auch mehr globale Verantwortung einfordern müssen, denn noch sind die neuen Mächte oft Konsumenten, aber nicht Produzenten globaler Gemeinschaftsgüter und Sicherheit.“
S. 16 – 17

=> Die Erhaltung der Neuen Weltordnung ist das wichtigste überhaupt. Alles andere und Einzelinteressen müssen sich diesem Ziel unterordnen. Wenn sich jemand anderer auch wichtig machen will (außerhalb der NWO), dann hat Deutschland eine „globale Verantwortung“ einzufordern, was wohl heißt eine Unterordnung unter den Willen der NWO. Die NWO (in diesem Fall sind wohl gemeint die WTO, Weltbank, etc.) gibt die Regeln vor, wie internationale Wirtschaft und Handel betrieben wird.

Und weiter:

„Da aber, wo Störer die internationale Ordnung in Frage stellen; wo sie internationale Grundnormen (etwa das Völkermordverbot oder das Verbot der Anwendung von Massenvernichtungswaffen) verletzen; wo sie Herrschaftsansprüche über Gemeinschaftsräume oder die kritische Infrastruktur der Globalisierung geltend machen oder gar diese angreifen; wo mit anderen Worten Kompromissangebote oder Streitschlichtung vergeblich sind: Da muss Deutschland bereit und imstande sein, zum Schutz dieser Güter, Normen und Gemeinschaftsinteressen im Rahmen völkerrechtsgemäßer kollektiver Maßnahmen auch militärische Gewalt anzuwenden oder zumindest glaubwürdig damit drohen zu können.“
S. 17

=> „wo sie Herrschaftsansprüche über Gemeinschaftsräume oder die kritische Infrastruktur der Globalisierung geltend machen oder gar diese angreifen“ – sprich wollte sich ein Staat aus der EU absondern, so würde es eine auf die Mütze geben! Beispiel Österreich: Transitstrecken könnten wohl als „kritische Infrastruktur der Globalisierung“ betrachtet werden.
=> Als Störer ist wohl jeder zu betrachten, der sich gegen den Willen und die Absichten der NWO stellt. So ein „Störenfried“ und „Bösewicht“! Nieder mit ihm!

„Ausgangspunkt ihrer Reformbestrebungen muss die aktuelle freiheitliche und auf Kooperation angelegte Weltordnung bleiben – es geht um ihre Anpassung und Erweiterung, nicht um eine Umgestaltung oder gar Neuordnung. Schon gar nicht geht es darum, dass Deutschland im Alleingang Gesamtkonzepte vorlegt; wohl aber sollte es – im Verbund mit gleichgesinnten Partnern und im Austausch mit jenen Schwellenmächten, deren Wertvorstellungen und Interessen ähnlich gelagert sind – auf einer Vielzahl von Feldern, Ideen und Impulse für Veränderungen geben.“
S. 14

=> zu Deutsch: Es ist sicherzustellen, daß alles so bleibt wie es ist und „unsere Sache“ (also die der NWO) vorangetrieben wird. Also: Status Quo halten und Eroberungen (finanzielle oder militärische) vorantreiben!
Die genannten „Wertvorstellungen“ sind wohl jene der „gleichgesinnten Partner“, also wohl WTO und EU: also Freihandel und Dominanz der Großen durch „freie Marktwirtschaft“ = langfristig angelegter Extremkapitalismus zu Eroberungs- und Aneignungszwecken.

„Empfehlungen: […]
Deutschland sollte sich für die Anpassung, Verdichtung und Verrechtlichung von sektoralen Ordnungen sowie den Schutz der Gemeinschaftsräume einsetzen.“
S. 18
=> mit den „sektoralen Ordnungen“ sind möglicherweise die ASEAN, die EU, die NAU, etc. gemeint – also die regionalen Bestandteile der NWO.
=> Unter „Schutz der Gemeinschaftsräume“ ist wohl weltweiter Kriegeinsatz gemeint, wenn das nötig ist um die Ziele der NWO durchzusetzen oder errungenen Status Quo beizubehalten.

„Die internationale Ordnung muss folglich dem Aufstieg neuer Mächte besser Rechnung tragen als bisher. Die neuen Spieler müssen aber auch angehalten werden, selbst mehr Verantwortung bei der Bewältigung globaler Probleme zu übernehmen; und wo sie als Störer auftreten, müssen sie entweder eingebunden oder eingehegt werden. Bei alledem darf deutsche Außenpolitik sich nicht nur auf die Ebene der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit beschränken, sondern muss auch die Zivilgesellschaften mit einbeziehen. Alles dies kann Deutschland nur im Verbund mit gleichgesinnten Mitstreitern bewirken.“
S. 30

=> „Eingehegt“ – Echt wunderbares Neusprech! Wurde der „Störer der NWO“ Lybien/Gadaffi eingehegt?
=> „Zivilgesellschaften mit einbeziehen“: ist es das, was die EU (und damit letztenendes die NWO und angeblich ja auch die CIA) in der Ukraine im Zuge der Euromaidan-Aktivitäten getan hat? Also versuchen, unerwünschte Regime zu stürzen?

Quelle: „DeutAussenSicherhpol_SWP_GMF_2013.pdf“
URL: http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/projekt_papiere/DeutAussenSicherhpol_SWP_GMF_2013.pdf

 

Hr. Dauderstädt – „Kanonen statt Butter“

In das selbe Horn stößt auch Dr. Michael Dauderstädt, der sich gemäß seiner Selbstdarstellung auf der Seite
http://www.dauderstaedt.de/
offensichtlich auch intensiv mit Europapolitik beschäftigt hat.

<<Dr. Michael Dauderstädt studierte Mathematik, Ökonomie und Entwicklungspolitik in Aachen, Paris und Berlin. Er arbeitete für die Deutsche Stiftung für Internationale Entwicklung und ab 1980 für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in ihrem Forschungsinstitut, in Lissabon, in der Zusammenarbeit mit Mittel- und Osteuropa und von 2000-2006 als Leiter des Referats Internationale Politikanalyse. Von 2006 bis 2013 leitete er in der FES die Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik. Seine Hauptarbeitsgebiete sind internationale politische Ökonomie, europäische Integration und die deutsche Wirtschaftspolitik. In seiner Freizeit widmet er sich seiner Familie und einigen Hobbys wie Lesen (u.a. Science Fiction), Kino, Wandern, Wildwasser, Radfahren und Wein.>>

Sehr interessant sind auch seine Ansichten zum sog. „Friedensprojekt EU“:

<<
In diesem Zusammenhang platzierte Michael Dauderstädt, seinerzeit Leiter der Internationalen Politikanalyse der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung bereits im Januar 2004 einen Artikel in der Financial Times Deutschland, der sich nun auf gruselige Weise als nachgerade prophetisch herausstellt: „Die Europäische Union hat 2002 etwa 46 Mrd. Euro für die Landwirtschaft ausgegeben. […] Die EU sollte dieses Geld besser für die Forschung, Entwicklung und Produktion von Rüstungsgütern einsetzen […] In der offensiven Bekämpfung muss die Rüstung ein Militär ausstatten, dessen Einsatzprinzipien denen einer globalen Polizeitruppe entsprechen. Das Zerstörungspotential muss präzise sein. Das Einsatzgebiet ist oft außerhalb Europas. […] Europa braucht eine gemeinsame Rüstungspolitik statt der Gemeinsamen Agrarpolitik, also Kanonen statt Butter.”
>>

Quellen:

http://www.imi-online.de/2009/12/11/der-europaeische-aus/

http://imi-online.de/download/MH-Dezember09.pdf

 

 

Diese ganzen Formulierungen erinnern mich auch an Formulierungen von Interessensvertretern aus der EU:

 

 

Robert Cooper, Hoher Rat des Europäischen Auswärtigen Dienstes

<<
Imperiale Ausdehnung

Wenn auch noch unklar ist, wie Cooper überhaupt in diese einflußreiche Position gelangen konnte, steht fest, daß er seither alles daran setzt, sein Projekt eines „neuen liberalen Imperialismus“ umzusetzen. In seinem 2003 erschienenen Buch The Breaking of Nations: Order and Chaos in the 21st Century (Das Auseinanderbrechen von Nationen: Ordnung und Chaos im 21. Jahrhundert) proklamiert er, daß die EU ein „postmodernes“ Imperialgebilde sei – im Gegensatz zu „prämodernen“, zum Chaos tendierenden Staaten einerseits und „modernen“ Groß-Nationalstaaten wie den Vereinigten Staaten anderseits. Cooper schreibt: „Die weitreichendste Form imperialer Ausdehnung ist die der Europäischen Union… Die postmoderne europäische Antwort auf Bedrohungen besteht darin, das System eines kooperativen Imperiums immer weiter auszudehnen.“

Ein „postmodernes“ Staatengebilde zeichnet sich seiner Ansicht nach durch eine „postindustrielle Dienstleistungswirtschaft“ und „Konsumgesellschaft“ aus. In der realen Welt außerhalb der Fantasien Coopers können solche „postmodernen“ Staatengebilde weder wirtschaftlich noch politisch überleben, zumal unter den Bedingungen einer allgemeinen Wirtschafts- und Finanzkrise. Imperiale „Ausdehnung“ soll offensichtlich eine Politik verdecken, die auf die Ausbeutung anderer Regionen – Rohstoffe oder billige Arbeitskräfte – hinausläuft. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, daß die russische Führung die EU-Erweiterung mit Skepsis und Besorgnis betrachtet.

Selbstverständlich ist Cooper von der monetaristischen Maastricht-Zwangsjacke für die Wirtschaft Kontinentaleuropas ganz begeistert. Daß er in den Kategorien der synarchistischen Finanzoligarchie eines Montagu Norman oder Hjalmar Schacht denkt, zeigt folgender Satz: „Es fällt auf, daß die monetäre Integration [in der EU] genau dadurch erreicht wurde, daß die Geldpolitik den Politikern aus den Händen genommen und den Technokraten übergeben wurde.“

Dies trifft, wenn auch aus entgegengesetzter Richtung, den Kern der Warnungen LaRouches vor den Gefahren eines unabhängigen Zentralbanksystems und des Systems von Maastricht in Europa, womit die Finanzsouveränität der Regierungen praktisch ausgehebelt ist. Im System von Maastricht wird Kreditschöpfung für produktive Investitionen in Infrastruktur und Zukunftsindustrien auf nationaler oder EU-Ebene als Staatsverschuldung behandelt, die dem 3%-Kriterium für Haushaltsdefizite unterliegt. Damit sind diese Regierungen nicht mehr in der Lage, auf Wirtschaftskrisen so zu reagieren, wie etwa Franklin D. Roosevelt in den 30er Jahren die Depression in den USA bekämpfte.

Das Gesetz des Dschungels

Für Cooper ist „postmodern“ mit dem Begriff „postnational“ oder der Überwindung der Prinzipien des Westfälischen Friedens von 1648 gleichzusetzen, der in Europa die lange Phase verheerender Religionskriege beendete. Dabei behauptet er fälschlicherweise, der Westfälische Frieden habe in Europa das „Gleichgewicht der Mächte“ geschaffen, das dann der Auslöser für immer weitere Kriege gewesen sei, da ein Mächtegleichgewicht eine System sei, „wo man mit Kriegen rechnen“ müsse.

Damit macht er sich zum Vertreter der Ideologie, daß der Nationalstaat an sich die Ursache von Kriegen sei. Tatsächlich war das Mächtegleichgewicht der Hebel, mit dem die britische Imperialpolitik über Jahrhunderte bestrebt war, den europäischen Kontinent im Zustand permanenter Konflikte und Schwäche zu halten. In der ersten Hälfte von Coopers Buch finden sich praktisch auf jeder Seite Hinweise auf die Politik des Mächtegleichgewichts.

Am gefährlichsten ist aber Coopers axiomatische Behauptung, die Welt sei in „Zonen der Ordnung“ und „Zonen des Chaos“ aufgeteilt. Zu den letzteren zählt er „gescheiterte Staaten“ wie etwa Liberia, Somalia oder Afghanistan. Als „Chaosregionen“ werden Afrika, „Teile der ehemaligen Sowjetunion“ oder „Gebiete in Südamerika“ aufgelistet. Und an anderer Stelle erklärt er lapidar in Anlehnung an Samuel Huntington, die Welt sei aufgeteilt in „sie und uns“. Weiter heißt es: „Beim Umgang mit der altmodischen Sorte von Staaten außerhalb der postmodernen Grenzen müssen sich die Europäer auf die rauheren Methoden früherer Zeiten zurückbesinnen: Gewalt, präemptive Angriffe, Täuschung, was immer auch für diejenigen notwendig ist, die noch in der Welt des 19. Jahrhunderts gefangen sind, wo jeder Staat für sich existierte. Im Dschungel muß man sich an die Gesetze des Dschungels halten… Nicht das gutorganisierte Persische Reich brachte den Fall Roms, sondern die Barbaren.“

Und dann fährt Cooper fort: „Die Schwierigkeit besteht darin, zu erkennen, welche Form die Intervention annehmen sollte: Der logischste Weg, mit dem Chaos umzugehen, ist die Kolonisierung. Wenn der Nationalstaat versagt hat, warum soll man dann nicht auf eine ältere Form – das Imperium – zurückgreifen?“

Wie auch aus dem erwähnten Prospect-Artikel hervorgeht, ist das IWF-Weltbank-System ein Vehikel seiner imperialen Politik. Die Hilfsprogramme des IWF sieht Cooper als „begrenzte Form eines freiwilligen Imperiums“. Und wieder präsentiert er als Beispiel die „Lösung“ der ägyptischen Finanzkrise von 1875, als Frankreich und England die Aufsicht über die Finanzen des Landes übernahmen und die ägyptische Regierung gestürzt wurde. Damals wurden 32 000 britische Soldaten nach Ägypten entsandt, um wieder „Ruhe und Ordnung und eine gute Regierung“ herzustellen.
>>

Quelle: http://www.solidaritaet.com/neuesol/2004/27/liberal.htm

Hier eine Passage in einer etwas anderen Übersetzung:

<<Was den Rest der Welt anbelangt, lässt Cooper schließlich sämtliche Masken fallen: „Die Herausforderung der postmodernen Welt ist es, mit der Idee doppelter Standards klarzukommen. Unter uns gehen wir auf der Basis von Gesetzen und offener kooperativer Sicherheit um. Aber wenn es um traditionellere Staaten außerhalb des postmodernen Kontinents Europa geht, müssen wir auf die raueren Methoden einer vergangenen Ära zurückgreifen – Gewalt, präventive Angriffe, Irreführung, was auch immer nötig ist, um mit denen klarzukommen, die immer noch im 19. Jahrhundert leben, in dem jeder Staat für sich selber stand. Unter uns halten wir uns an das Gesetz, aber wenn wir im Dschungel operieren, müssen wir ebenfalls das Gesetz des Dschungels anwenden.“>>

Quelle: http://www.bdwi.de/forum/archiv/themen/militarismus/4228862.html

diese Quelle gibt als Quelle für diese Aussage an: Cooper, Robert: The Post-Modern State, in: Mark Leonard (ed.): Re-Ordering the World, London 2002, S.11-20

 

Hier weitere Informationen über Robert Cooper:

https://www.kirkusreviews.com/book-reviews/robert-cooper/the-breaking-of-nations/

 

Infos über Cooper auf Englisch:

http://www.theguardian.com/world/2002/apr/07/1

 

Gemäß dem im folgenden Link eingefügten Video (etwa ab Minute 6:45) wird Cooper als „Hoher Rat des Europäischen Auswärtigen Dienstes“ bezeichnet:

https://prosinnvollefreiheit.wordpress.com/2014/05/31/nwo-und-eu-die-hinterhaltige-bedrohung/

 

 

Zbigniew Brzeziński – Die einzige Weltmacht

»Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft.«
Zitate von Zbigniew Brzeziński (1997) [1]

»Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Russlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr. […] Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Boden-schätzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden. Verlöre die Ukraine ihre Unabhängigkeit, so hätte das unmittelbare Folgen für Mitteleuropa und würde Polen zu einem geopolitischen Angelpunkt an der Ostgrenze eines vereinten Europas werden lassen.«

»Eine langfristige amerikanische Geostrategie für Europa wird die Fragen der europäischen Einheit und echter Partnerschaft mit Europa mit aller Bestimmtheit angehen müssen. […] Eine Politik für ein geeintes Europa wird sich außerdem – wenn auch gemeinsam mit den Europäern – der hochsensiblen Frage nach Europas geographischer Ausdehnung stellen müssen. Wie weit sollte sich die Europäische Union nach Osten erstrecken? Und sollten die Ostgrenzen der EU zugleich die östliche Frontlinie der NATO sein? Ersteres ist mehr eine europäische Entscheidung, wird sich aber unmittelbar auf eine NATO-Entscheidung auswirken. Diese allerdings betrifft auch die Vereinigten Staaten, und die Stimme der USA ist in der NATO noch immer maßgebend. Da zunehmend Konsens darüber besteht, dass die Nationen Mitteleuropas sowohl in die EU als auch in die NATO aufgenommen werden sollten, richtet sich die Aufmerksamkeit auf den zukünftigen Status der baltischen Republiken und vielleicht bald auf den der Ukraine.«

»Europa ist Amerikas natürlicher Verbündeter. […] Ein … größeres Europa könnte eine magnetische Anziehung auf die weiter im Osten liegenden Staaten ausüben und mit der Ukraine, Weißrussland und Russland ein Beziehungsgeflecht aufbauen, sie zu einer immer engeren Zusammenarbeit bewegen und im gleichen Zuge für die gemeinsamen demokratischen Prinzipien gewinnen. Schließlich könnte ein solches Europa sogar ein Eckpfeiler einer unter amerikanischer Schirmherrschaft stehenden größeren eurasischen Sicherheits- und Kooperationsstruktur werden.«

Quelle: https://www.die-linke.de/partei/zusammenschluesse/kommunistische-plattform-der-partei-die-linke/mitteilungen-der-kommunistischen-plattform/detail/artikel/die-einzige-weltmacht-amerikas-strategie-der-vorherrschaft/

 

<<
Fundstück 33: Schach, Ukraine und Russland

Geopolitik Ein Blick in das Buch von Zbigniew Brzezinski „Die einzige Weltmacht – Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ (Taschenbuchausgabe 1999)

In dem Buch (original „The Grand Chessboard. American Primary and Its Geostratetic Imperatives“ 1997) beschrieb der einstige Sicherheitsberater von US-Präsident James E. Carter, was aus seiner Sicht gut für die Ukraine und Rußland wäre und auch warum:
>>

Mehr -> Quelle: http://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/fundstueck-33-schach-ukraine-und-russland

 

http://globale-evolution.net/images/media/316.pdf

 

über Brzeziński:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zbigniew_Brzezi%C5%84ski

 

„Die Welt als Schachbrett – Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski“

http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/USA/nach-bush.html

 

„Zbigniew Brzezinski: böser Geist hinter 5 US Präsidenten – grösste Bedrohung gegen den Weltfrieden“

https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/05/05/zbigniew-brzezinski-boser-geist-hinter-5-us-prasidenten-grosste-bedrohung-gegen-den-weltfrieden/

 

„Brzeziński: EU kann mit Sieg in der Ukraine Weltmacht werden“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/05/brzezinski-eu-kann-mit-sieg-in-der-ukraine-weltmacht-werden/

 

 

 

Für den deutschen Präsidenten ist es manchmal erforderlich, zu den Waffen zu greifen

<<„Kriegshetzer“ Joachim Gauck polarisiert

Für den deutschen Präsidenten ist es „manchmal erforderlich, zu den Waffen zu greifen“ – was auf Empörung stößt: Viele Deutsche fordern einen pazifistischen Sonderweg.>>

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3829541/Kriegshetzer-Joachim-Gauck-polarisiert

 

 

(Alle Links tauglich am 22.06.2014.)

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