Angeblich freie Presse, Transatlantizismus und Europa: Wichtigstes Wissen leicht verständlich und komprimiert

Folgendes Video vermittelt – m. E. genial – wichtigstes Wissen leicht verständlich und komprimiert innerhalb von 7 Minuten:

„Das Netzwerk der korrupten deutschen Journalisten – Die Anstalt April 2014“

URL: https://www.youtube.com/watch?v=5_c2-Yg5spU

Hinterfragen wir das in üblicher Weise ein bißchen.

Was versteht man eigentlich unter „Transatlantizismus„:

<<Eine kurze Beschäftigung mit dem Gründer der deutschen Dependance des Aspen-Instituts Stone, der in der „Community“ heute noch immer als eine Art Lichtgestalt des Transatlantizismus verehrt wird, kann zugleich benutzt werden, um das Aspen-Unternehmen in einen historischen Zusammenhang zu stellen, der ziemlich erhellend ist.>>

Quelle: [A], S. 107

„Sochi 2014 und der Völkermord an den Tscherkessen – Nachgefragt“

<<„Die vergleichsweise kleinen „BattleGroups“ der EU (1 500 Soldaten) gestehen die USA den Europäern als Spiel- und Übungswiese zu.“ (S. 21). “

Nachdem die EU derzeit weitgehend unter Kuratell gestellt und in das geostrategische „New Game“ eingebunden“ sei, würden im Grunde sogar nur „noch zwei Staaten der Beherrschung Eurasiens“ im Wege stehen: Rußland und China (S. 22). Wenig später nimmt er dann eine weitere geographische Verengung vor und behauptet, „dass sich die entscheidenden internationalen Konflikte in Eurasien abspielen werden und dabei Rußland das eigentliche Ziel der US-Politik in Eurasien ist“ (S.22). Die hierfür ins Feld geführten Indizien belaufen sich im wesentlichen auf die Behauptung der putinschen NATO-Einkreisungsthese, die aktuell nun gerne auch in linken Kreisen zur Rechtfertigung der russischen Expansionspolitik angeführt wird und damit links und rechts hinter dem starken Mann in Moskau vereint. Zwar schlägt Scholz Maßnahmen vor, die die „Konfliktzone Eurasien“ entschärfen sollen (S.25), jedoch liegt, gerade aufgrund seiner eindeutigeren Formulierungen imm „Offenen Brief an Putin“ (insbesondere seine Bezugnahme auf die von Putin propagierte „Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok“) der Schluß nahe, daß Scholz auch hier die Eurasien-Strategie eines Alexander Dugin mitverwurstet hat und sich von dieser inspirieren ließ. An Dugin erinnert nicht nur die Vorstellung von der Schaffung eines eurasischen Gegengewichtes zu Transatlantizismus bzw. das Wettern gegen „[d]ie politische Klasse in der EU mit ihren transatlantisch gewaschenen Hirnen“ (S. 25)
sondern auch die geforderte Rückkehr zu nationalstaatlich ausgerichtetem Kapitalismus. Sollte Scholz hier seine Ausführungen noch nicht direkt unmittelbar von den Duginschen Thesen geformt worden zu sein, bestehen zumindest bereits Anknüpfungspunkte. >>
Quelle: http://sochi2014-nachgefragt.blogspot.nl/2014_04_01_archive.html

„Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen“
„Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland ist die transatlantische Partnerschaft – neben dem europäischen Einigungsprozess im Rahmen der EU – einer der Grundpfeiler der deutschen Außenpolitik.“
Quelle: http://www.bpb.de/apuz/25363/die-zukunft-der-deutsch-amerikanischen-beziehungen

<<Transatlantizismus, der

-, o. Pl.; Politik; bei Google bei Wikipedia zuletzt 42mal gesehen (am 27.9.2005)

Diesen Ressentiments muss man entgegentreten, sowohl wenn man, wie eine Minderheit in Deutschland, die Sicht der Regierung Bush teilt, als auch wenn man sie, wie die übergroße Mehrheit, ablehnt . Pauschalurteile sind immer töricht, egal ob sie lauten den Amis geht es doch nur um das Öl oder die Deutschen müssen dankbar sein . Politische Auseinandersetzung besteht im Austragen differenzierter und differenzierender Argumente . In Teilen der Union, am prominentesten bei Merkel, ist ein allmählicher Rückzug auf einen fast bedingungslosen Transatlantizismus zu bemerken . Dieser Rückzug ist in starkem Maße innenpolitisch bedingt, was sich auch an Merkels Entgegnung auf Schröders Regierungserklärung der letzten Woche erkennen ließ . Die CDU-Chefin hat ein halbes Jahr gebraucht, bevor sie zu der Einsicht kam, dass die rein formale Kritik an Schröders bisweilen täppischem Verhalten nicht ausreicht . Der lange Zeit vorgetragene Vorwurf der angeblichen Isolierung Deutschlands in der Irak-Frage stößt derzeit ins Leere .>>

Quelle: http://www.wortwarte.de/Archiv/Datum/d030222.html#w14

<<Wir Deutsche sollten diesen dualen Ansatz mit allen unserer Außenpolitik zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. In einer arbeitsteilig organisierten europäischen Außenpolitik kommt der Bundesregierung in Osteuropa eine natürliche Führungs- und Gestaltungsaufgabe zu. Die derzeitige Krise zeigt, dass sich Deutschland dieser Aufgabe in den letzten Jahren nicht entschieden genug gewidmet hat. Es ist daher an der Zeit den drei Grundpfeilern unserer Außenpolitik, dem Multilateralismus, dem Transatlantizismus und der Europäischen Integration eine neue Dimension hinzuzufügen: eine Politik der zivilen Verantwortung gegenüber unseren osteuropäischen Nachbarn. Denn gerade unsere eigene Geschichte der deutschen Teilung hat gezeigt, dass eine Vernachlässigung innenpolitischer Fragen und des demokratischen Willens der Bevölkerung nicht zu tragfähigen Lösungen für eine stabile internationale Ordnung führen können.>>

Quelle: http://www.theeuropean.de/mark-hauptmann/8248-die-ukraine-im-spannungsfeld-der-eu-und-russlands

Obgleich der Begriff „Transatlantizismus“ durchaus bereits des öfteren genutzt wird, hat der Begriff offensichtlich noch keinen Eingang in Wörterbücher wie den Duden gefunden. Auf Duden-Online, im deutschen Wikipedia oder auf Wiktionary konnte ich diesen Begriff nicht finden. Da es sich dabei um eines „Ismus“ handelt, ist davon auszugehen, daß hinter dem Begriff „transatlantische Beziehungen“ eine Ideologie gesehen wird. Was man darunter verstehen könnte, darüber kann man sich im Buch „Das Guttenberg-Dossier“ von Friederike Beck einen Eindruck verschaffen. Im Prinzip geht es um US-amerikanischen politischen Einfluß in Europa bzw. in Deutschland. Das Buch kann ich jedenfalls empfehlen, weil es klar darlegt, welche Farce unsere Politik in Europa heutzutage darstellt.

Duden Transatlantizismus

 

Der Begriff „Young Leaders“ (übersetzt ins Deutsche „Junge Führer“):

Das Young-Leaders-Programm der Atlantik-Brücke:

https://www.atlantik-bruecke.org/programme/young-leaders-programm/

„35. Deutsch-Amerikanische Young Leaders-Konferenz“

https://www.atlantik-bruecke.org/programme/young-leaders-programm/35-deutsch-amerikanische-yl-konferenz/

 

Es gibt einige Institutionen in Deutschland, die sich auf den Begriff „transatlantische Beziehungen“ beziehen. Einige davon wurden im Video oben genannt. Hier nun ein Verifikationsversuch der wichtigsten Inhalte, wobei ich mich anfangs einmal auf eben diese dort genannten Organisationen konzentrieren möchte, von denen man in den Mainstreammedien üblicherweise nicht viel mitbekommt.

Münchner Sicherheitskonferenz

Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_Sicherheitskonferenz

„S.P.O.N. – Im Zweifel links: Das Gerede vom Krieg“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-ueber-den-einsatz-von-soldaten-der-bundeswehr-im-ausland-a-950725.html

„Münchner Sicherheitskonferenz: Gipfeltreffen der Ratlosen“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/muenchner-sicherheitskonferenz-vages-hoffen-auf-bessere-zeiten-a-950656.html

„Münchner Sicherheitskonferenz: Iran verführt den Westen“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/sicherheitskonferenz-westen-umwirbt-irans-aussenminister-sarif-a-950664.html

Webpräsenz der Münchner Sicherheitskonferenz:

https://www.securityconference.de/

<<Über die MSC

Im Laufe der vergangenen fünf Jahrzehnte hat sich die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zu einem zentralen jährlichen Treffen der internationalen „strategic community“ entwickelt. Seit ihrer Gründung als „Internationale Wehrkunde-Begegnung“ im Jahr 1963 dient die MSC als unabhängiges Forum, das sich der Förderung friedlicher Konfliktlösung und internationaler Kooperation beim Umgang mit gegenwärtigen und zukünftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen widmet. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die transatlantische Partnerschaft.>>

Über die MSC - Munich Security Conference

Quelle: https://www.securityconference.de/ueber-uns/ueber-die-msc/

Die „Jungen Führer“ und die Münchner Sicherheitskonferenz:

<<Geschichte>>

<<Die Münchener Sicherheitskonferenz verfügt über eine lange Tradition und hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer festen Institution in der internationalen Sicherheitspolitik entwickelt.>>

<<Unter der Leitung von Horst Teltschik bezieht die Konferenz ab 1999 verstärkt die Staaten aus Mittel- und Osteuropa sowie Asien ein und erweitert das Teilnehmerfeld um Vertreter der Wirtschaft. Seit 2008 ist Botschafter Wolfgang Ischinger Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz, die unter seiner Leitung im Sinne der „vernetzten Sicherheit“ einen besonderen Fokus auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft legen wird. Im Rahmen der Munich Young Leaders bezieht die Konferenz auch den sicherheitspolitischen Nachwuchs in die Debatte ein.>>
Quelle: https://www.securityconference.de/ueber-uns/geschichte/

 

American Council on Germany

„Mission Statement
The American Council on Germany (ACG) is an independent, nonpartisan nonprofit organization which promotes dialogue among leaders from business, government, and the media in the United States and Europe. The ACG strengthens transatlantic understanding and coordinates policy initiatives on key issues in the post-September 11th world.“

Es geht also darum das „transatlantische Verständnis“ zu stärken und politische Initiativen zu Schlüsselthemen zu koordinieren, wie im englischen Text steht.

Quelle: http://www.acgusa.org/index.php?section=about-us

„The American Council on Germany (ACG) ist eine Nichtstaatliche Organisation (NGO), welche mit dem Council on Foreign Relations affiliiert ist. Der Amerikanische Rat für Deutschland wurde 1952 gleichzeitig mit seiner deutschen Schwesterorganisation, der Atlantik-Brücke e.V., als private Non-Profit-Organisation gegründet, um das deutsch-amerikanische Verständnis nach dem Zweiten Weltkrieg zu fördern. Gründungsväter waren wie bei der Atlantik-Brücke der Vorsitzende des Council on Foreign Relations John J. McCloy und Eric M. Warburg, Freund und Berater McCloys, Offizier bei der US-Army von 1941-1945 und Spross der deutsch-jüdischen Bankiersdynastie Warburg aus Hamburg. Weitere Gründungsmitglieder waren McCloys Ehefrau Ellen Z. McCloy, und McCloys Vorgänger als Hoher Kommissar im Nachkriegsdeutschland, General Lucius D. Clay.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/American_Council_on_Germany

 

The American Academy in Berlin

Wikipedia:

<<American Academy in Berlin>>
<<Die American Academy in Berlin ist eine US-amerikanische Forschungs- und Kulturinstitution in Berlin.

Sie dient dem Ziel des wissenschaftlichen und kulturellen Austauschs zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Hierfür bietet sie Stipendien in den Disziplinen Geisteswissenschaften, Kunst, Sozialwissenschaften sowie Politikwissenschaften an – den Berlin Prize.>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/American_Academy_in_Berlin

Webpräsenz der American Academy: http://www.americanacademy.de/de

 

The German Marshall Fund of the United States

„strenghening transatlantic cooperation“

German Marshall Fund of the United States
Quelle: http://www.gmfus.org/

DGAP – Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. - DPAG

Quelle: https://dgap.org/de

Bundesakademie für Sicherheitspolitik

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesakademie_f%C3%BCr_Sicherheitspolitik

Infos zur Geschichte auf der Webpräsenz der Organisation:

https://www.baks.bund.de/de/die-baks/geschichte

Atlantische Initiative

„Über die Atlantische Initiative“
„Die Atlantische Initiative e.V. (AI) wurde 2004 als unabhängiger, überparteilicher Verein gegründet. Wir wollen mit unserer Arbeit einen Beitrag zur Stärkung der transatlantischen Beziehungen und der außenpolitischen Kultur in Deutschland leisten. Darüber hinaus liegt uns besonders die Förderung der zukünftigen Generation von Entscheidungsträgern am Herzen.“

Quelle: http://atlantische-initiative.org/ueber-uns/

„Plädoyer für eine neue deutsche NATO-Politik“
„Deutschland muss wieder lernen, dass Außenpolitik nicht nur aus Soft Power besteht, sondern harte Macht genauso in den Instrumentenkasten gehört. Deutschland muss in der NATO agieren statt nur reagieren. “

Plädoyer___atlantische-initiative.org

Quelle: http://atlantische-initiative.org/deutschlandsagenda/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantische_Initiative

 

Atlantikbrücke

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke

Liste von Atlantikbrücke-Mitgliedern:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke

Die Grünen (Deutschland) über die Atlantikbrücke:

https://www.gruene.de/partei/urwahl/frage-5-atlantikbruecke.html

Webpräsenz der Atlantikbrücke: http://www.atlantik-bruecke.org/

 

Aspen-Institut

„Das Aspen-Institut (engl. Bezeichnung: The Aspen Institute) hat seinen Hauptsitz in Washington, D.C., Tagungsstätten in Aspen, Colorado und Wye Plantation, Maryland, und hat ein internationales Netzwerk von unabhängigen Dependancen in Deutschland, Italien, Frankreich, Rumänien, Indien und Japan. Präsident und CEO ist derzeit Walter Isaacson.

Das deutsche Aspen-Institut ist seit 1974 in Berlin tätig. Es organisiert eine Reihe von Konferenzen und Tagungen für Führungskräfte zu aktuellen Themen der Wirtschaft, Politik und Kultur. Es wird von einem Freundeskreis, der Shepard Stone-Stiftung und einer Reihe von öffentlichen und privaten Quellen finanziert. Kuratoriumsvorsitzender des deutschen Aspen-Instituts ist Leonhard H. Fischer, Executive Director Charles King Mallory IV.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aspen-Institut

„Die Mission des Aspen Instituts Deutschland besteht in der Verbesserung von Führungsqualitäten durch einen Dialog über die Werte und Ideale, die zur erfolgreichen Bewältigung der Herausforderungen an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft notwendig sind.“
Quelle: http://aspeninstitute.de/de

Trilaterale Kommission

„Bilderberger und Trilaterale Kommission – Bericht eines Teilnehmers“

https://www.compact-magazin.com/bilderberger-und-trilaterale/

Lobbypedia: https://lobbypedia.de/wiki/Trilaterale_Kommission

„Trilaterale Kommission: Hauptversammlung dieses Jahr in Deutschland“

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/andreas-von-r-tyi/trilaterale-kommission-hauptversammlung-dieses-jahr-in-deutschland.html

Aus dem Wikipedia-Artikel  „Trilaterale Kommission“:

<<Die Trilaterale Kommission ist eine im Juli 1973 auf Betreiben von David Rockefeller bei einer Bilderberg-Konferenz gegründete private, politikberatende discussion group. Die Kommission ist eine Gesellschaft mit ca. 400 höchst einflussreichen Mitgliedern aus den drei („Tri“) großen internationalen Wirtschaftsblöcken Europa, Nordamerika und Japan sowie einigen ausgesuchten Vertretern außerhalb dieser Wirtschaftszonen. Auf diesem Weg verbindet die Trilaterale Kommission erfahrene politische Entscheidungsträger mit dem privaten Sektor. Ziel ist eine verbesserte Zusammenarbeit der drei Wirtschaftsmächte.>>

„Typ         private Politikberatung
Gründer     David Rockefeller (Ehrenvorsitz)
Gründung     1973
Sitz         Washington D.C., Paris, Tokyo

Personen
Jean-Claude Trichet (European chairman)
Joseph S. Nye, Jr. (North American chairman)
Yasuchika Hasegawa (Pacific Asian chairman)
Mitglieder     ca. 400
Website     www.trilateral.org“

Also: Gründer: David Rockefeller, private Politikberatung, Europäischer Vorsitzender Jean-Claude Trichet

Wikipedia-Artikel über Trichet
„Jean-Claude Trichet“
„Jean-Claude Trichet (* 20. Dezember 1942 in Lyon) ist ein französischer Finanzexperte, der von November 2003 bis Oktober 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) war.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Trichet

Jean-Claude Trichet ist der Vorsitzende der Trilateralen Kommission, die von einem der reichsten und scheinbar auch der einflußreichsten Menschen der Welt (und „Bilderberger„) gegründet wurde – nämlich David Rockefeller. Ob er zeitgleich auch Präsident der EZB war geht aus dem Text nicht hervor. Bedenklich finde ich diese Konstruktion so oder so, also unabhängig von einer möglichen zeitlicher Überlappung dieser beiden Funktionen.

 

Zu den im Video erwähnten Personen:

Stefan Kornelius

<<Stefan Kornelius (* 1965 in Weinheim) ist ein deutscher Journalist und Publizist.

Kornelius studierte Politik, Geschichte und Staatsrecht in Bonn und London. Anschließend absolvierte er die Henri-Nannen-Schule. 1986 gründete er gemeinsam mit Sebastian Turner, Annette Milz und Oliver Schrott die Fachzeitschrift Medium Magazin. Nach freier Mitarbeit für den Stern und die BBC arbeitet Kornelius seit 1987 für die Süddeutsche Zeitung, ab 2001 als Redakteur. Nach verschiedenen Aufgabengebieten (1993–1996 Korrespondent in Bonn, 1996–1999 in Washington D.C.) leitet er seit 2000 das außenpolitische Ressort. Kornelius ist Mitarbeiter des „Körber Forums“ der Körber-Stiftung. Er moderiert dort seit 2008 „Körber debate“-Gespräche zu Themen der Internationalen Politik. Er ist Mitglied des Atlantik-Brücke-Vereins und moderiert dort Veranstaltungen. Ihm werden enge Verbindungen zur Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) nachgesagt, einem Think-Tank politischer und militärischer Führungszirkel. Kornelius gehört darüber hinaus nach Darstellung der Nachdenkseiten dem Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) an. Die staatliche Einrichtung ist dem Verteidigungsministerium zugeordnet und bezeichnet sich selbst als “höchstrangige, ressortübergreifende Weiterbildungsstätte” auf dem Gebiet der Militärpolitik.>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Kornelius

 

Josef Joffe

<<Seine journalistische Karriere begann Joffe 1976 bei der Wochenzeitung Die Zeit, erst als politischer Redakteur, dann als Chef des Ressorts Dossier. Im April 2000 wurde er Herausgeber (neben Helmut Schmidt); Theo Sommer wurde zur gleichen Zeit „Editor at large“. Im Januar 2001 wurde Michael Naumann weiterer Herausgeber, Michael Naumann und Joffe wurden auch Chefredakteure der ZEIT.

Davor war Joffe von 1985 bis 2000 Leiter des Ressorts Außenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung.

Als Dozent für internationale Politik lehrte Joffe in München, an der Johns-Hopkins-Universität, in Harvard sowie in Stanford.

Josef Joffe ist in zahlreichen Kuratorien und Gremien engagiert, so beim Deutschen Museum München, dem Aspen Institute Berlin, der Jacobs University Bremen, der Atlantik-Brücke, der Hoover Institution und der American Academy in Berlin. Als Vertreter einer Wiederherstellung des traditionsreichen deutschen Reformjudentums engagiert er sich unter anderem als Kuratoriumsvorsitzender des nach Abraham Geiger benannten Rabbinerseminars. Er ist auch Mitglied im Verwaltungsrat des Leo Baeck Institut New York, bei der Ben-Gurion-Universität des Negev sowie des Jugendbildungswerks Humanity in Action in Berlin. Er ist Beirat der Hypovereinsbank, der Goldman Sachs Foundation, Mitglied der Trilateralen Kommission, dem International Institute for Strategic Studies und der Münchner Sicherheitskonferenz. 2006 nahm er an der Bilderberg-Konferenz teil.

Er ist zudem Mitglied in den folgenden Redaktionsbeiräten: „International Security“ (Harvard/MIT), „The American Interest“ (Washington), „Prospect“ (London) und „Internationale Politik“ (Berlin).>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Joffe

 

Günther Nonnenmacher

http://www.faz.net/redaktion/guenther-nonnenmacher-11104403.html

Zu Günther Nonnenmacher konnte ich nichts bezüglich einer Mitgliedschaft zu einer der oben erwähnten Organisationen herausfinden.

 

Klaus-Dieter Frankenberger

„Klaus-Dieter Frankenberger (* 5. Juli 1955 in Darmstadt) ist ein deutscher Journalist und Politikwissenschaftler.“
„Nach seinem Abitur am Prälat-Diehl-Gymnasium Groß-Gerau studierte Frankenberger an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Amerikanistik, Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft. Das Studium schloss er 1981 mit der Magister-Prüfung ab. Auf das Studium folgte ein längerer Aufenthalt in den USA und eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Nordamerika-Forschung ZENAF der Universität Frankfurt.

1985 und 1986 war er Congressional Fellow am Repräsentantenhaus, 1990 Marshall Fellow an der Harvard-Universität.

Seit 1986 arbeitet er in der politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seine Schwerpunkte sind die USA und internationale Politik. Seit Beginn des Jahres 2001 ist er für das Ressort Außenpolitik hauptverantwortlich.“

„Er ist Mitglied der Trilateralen Kommission, Beirat der Atlantischen Initiative, der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, dem Institut für Europäische Politik, dem American Council on Germany, der Transatlantic Academy, einer Initiative des German Marshall Fund der USA, der ZEIT-Stiftung von Ebelin und Gerd Bucerius, der Robert Bosch Stiftung und der Lynde and Harry Bradley Foundation. Die Akademie wird unterstützt vom Transatlantischen Programm der Regierung der Bundesrepublik Deutschland, das European Recovery Program (ERP) des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie, außerdem von der Compagnia di San Paolo und von der Joachim Herz Stiftung. Außerdem gehört Frankenberger der Münchner Sicherheitskonferenz an.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Dieter_Frankenberger

http://www.faz.net/redaktion/klaus-dieter-frankenberger-11104551.html

 

Bild-Zeitung und Unterstützung des transatlantischen Bündnisses:

„Axel Springer SE“

„Die Axel Springer SE ist eines der größten digitalen Verlagshäuser Europas mit einer Reihe multimedialer Medienmarken wie BILD, DIE WELT und FAKT.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Springer_SE

„Unternehmensgrundsätze

Die fünf gesellschaftspolitischen Unternehmensgrundsätze, 1967 von Axel Springer formuliert, nach der Wiedervereinigung 1990 geändert und 2001 ergänzt, sind Bestandteil der Unternehmenssatzung. Sie beschreiben ein freiheitliches Weltbild:

1. Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas.
2. Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes.
3. Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.
4. Die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus.
5. Die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.“

Quelle: http://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html

 

 

Quellenverweis:

[A]: „Das Guttenberg Dossier“, Friederike Beck, Zeitgeist Print & Online Ingelheim am Rhein, 5. Auflage Dezember 2012

 

[Alle Links funktionstauglich am 03.05.2014.]

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2 Antworten zu “Angeblich freie Presse, Transatlantizismus und Europa: Wichtigstes Wissen leicht verständlich und komprimiert

  1. Hat dies auf Volksschutz-Nachrichten rebloggt und kommentierte:

    Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema, wie staatliche Politik, staatliche Entscheidungs- und Handlungsvollmacht von Seiten anderer Staaten und sonstigen Organisationen unterwandert wird. Wie solche Handlungsweisen zu kategorisieren sind, darf sich jeder für sich überlegen…

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