Das personifizierte Böse und Personifizierungen des Negativen

Das personifizierte Böse

In vielen Religionen wird zwischen guten und bösen Geistern, guten und bösen Göttern oder auch zwischen einem guten und einem bösen „Geist“ unterschieden. Diese Betrachtungen gehen alle von Personifizierungen der Eigenschaften des Bösen aus, die oft für böse Taten und Handlungen verantwortlich gemacht werden.

„Wer ist Satan?“
Auszug:
„Satan im Neuen Testament
Im Neuen Testament finden wir bereits ein Satansbild vor, das dem heutigen Satansbild der christlichen Religion weitgehend entspricht. Satan wird im Neuen Testament häufig erwähnt und tritt als klarer Gegenspieler Christi auf. Er versucht den Heilsplan zu verhindern und bezeichnet sich selbst als Herr dieser Welt.“
Quelle: http://www.paranormal.de/satanismus/html/wer_ist_satan_.html

„Teufel, Herr der Welt“
http://www.spiriforum.net/artikel/a70-teufel.php

„Satan, der Fürst dieser Welt“
http://www.horst-koch.de/okkultismus-38/satan-f%C3%BCrst-der-welt.html

„Teufel im Judentum“
<<Satan handelt im Auftrag Gottes
Juden glauben an Satan den „Hinderer“. Er ist für sie kein böses Wesen, sondern ein Engel, der im Auftrag Gottes handelt. Seine Aufgabe ist es die Menschen anzuklagen, wenn sie gegen Gottes Gebote verstoßen. Außerdem soll er die Menschen immer wieder auf die Probe stellen und ihren Glauben an Gott überprüfen.>>

Quelle: http://www.religionen-entdecken.de/lexikon/t/teufel-im-judentum

Satan

https://de.wikipedia.org/wiki/Satan

Teufel

https://de.wikipedia.org/wiki/Teufel

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Teufel.html

Luzifer

<<Lucifer, der „Lichtträger“ ist in der römischen Mythologie die Personifikation des Morgensterns.
[…]
Lucifer wird als Vorreiter des Helios gesehen, wobei sein Pferd bisweilen entsprechend der Tageszeit die Farbe wechselt[1] oder er fährt wie dieser im Wagen über den Himmel.
Lucifer wird dem Phosphóros gleichgesetzt, dem Bringer der Morgendämmerung in der griechischen Mythologie>>

<<Lucifer im Christentum

Diese ursprünglich sehr positive Konnotationen des Lucifer im Heidentum fanden im jungen Christentum zunächst Unterstützung in Schriftstellen, bei denen Lucifer als Herold des Tages zu Christus in Beziehung gesetzt wird, so in 2 Kor 4,6 EU, 2 Petr 1,19 EU und vor allem in Offb 2,28 EU, weshalb Lucifer sogar gelegentlich als Taufname verwendet wurde. Im Gegensatz zu diesen eher positiven Aspekten Lucifers im Neuen Testament erscheint der Morgenstern in der hebräischen Mythologie des Alten Testaments als gefallener Engel. In Jes 14,12 EU ist er das Sinnbild der Gegner des Volkes Israel:

Ach, du bist vom Himmel gefallen, du strahlender Sohn der Morgenröte. Zu Boden bist du geschmettert, du Bezwinger der Völker.

Dieser gefallene Morgenstern wird ab dem 4. Jahrhundert mit Satan identifiziert, von dem Jesus in Lk 10,18 EU sagt:

Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.

Dadurch kam es schließlich dazu, dass Lucifer im Christentum zu Luzifer, einem der Teufelsnamen wurde.>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lucifer_%28r%C3%B6mische_Mythologie%29

<<In der Offenbarung des Johannes (22,16 EU) spricht Christus von sich als dem „strahlenden Morgenstern“ (lateinisch stella splendida matutina). Aus diesem Grund hielten die frühen Christen Luzifer für einen Beinamen Christi. Als Belege dafür dienen etwa die Hymne carmen aurorae oder der Name des hl. Lucifer, eines Bischofs aus dem 4. Jahrhundert. In der Liturgie kommt die Bezeichnung Morgenstern in der lateinischen Fassung des Exsultets in der Osternacht vor: Flammas eius lucifer matutinus inveniat, ille, inquam, lucifer, qui nescit occasum. (Sie leuchte, bis der Morgenstern erscheint, jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht).>>

<<In der 1969 veröffentlichten Satanischen Bibel von LaVey, der als Begründer des „modernen“ Satanismus gilt, erscheint Luzifer als einer der vier Kronprinzen der Hölle. Als Herr des Ostens und des Elements Luft fungiert er als „Lichtbringer“ und steht für Intellektualität und Aufklärung.>>

<<Luzifer spielt auch in der Anthroposophie Rudolf Steiners eine bedeutende Rolle. Dort wird er neben Ahriman und den Asuras als eine der geistigen Widersachermächte beschrieben, mit denen sich die Menschheit auseinandersetzen müsse. Luzifer wird charakterisiert mit den Kräften des Bewegten, aber auch Auflösenden, Ahriman mit denen des Strukturierenden, aber auch Verhärtenden. Sie werden dort also nicht per se negativ beschrieben, sondern als neutrale Wesen.>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Luzifer

Wie oftmals in mythologischen Zusammenhängen dürfte auch im Falle von Luzifer nicht komplette Klarheit herrschen, ob dieser als gut oder als böse zu betrachten sei.

Dämonen

<<Als Dämon (Plural Dämonen, von griechisch δαίμων daimon) wird zunächst ein „Geist“ oder eine Schicksalsmacht (δαιμόνιον daimónion) als ‚warnende oder mahnende Stimme (des Gewissens)‘ und ‚Verhängnis‘ verstanden. Unter christlichem Einfluss wandelte sich die Bedeutung dann bis zu ‚Teufel‘, ‚Satan‘, ‚Luzifer‘. Heute wird mit „Dämon” entgegen dem neutralen bis eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geisteserscheinungen oder Geisteswesen ausschließlich ein solches „Wesen” bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, also in jeder Hinsicht als böser Geist erscheint.>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mon

Ein Dämon als Ursache geistiger Dumpfheit oder Verblendung:

<<Apasmara (Sanskrit, m., अपस्मार, apasmāra, „Unwissenheit“, geistige Verblendung, urspr.: „Epilepsie“) ist in der indischen Mythologie ein zwergenhafter Dämon (asura); er ist vor allem im Süden Indiens populär.>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Apasmara

Asuras

<<Die Asuras (Sanskrit, m., असुर, asura, Dämon, böser Geist) sind im Hinduismus die Dämonen, die Gegenspieler der lichtvollen Devas oder Suras. Laut Mythologie sind sie die machtvollen Kinder der Göttin Diti. Im Rigveda erscheint der Begriff teils auch in der Bedeutung „göttlich“, „guter Geist“ oder „höchster Geist“.>>

<<Das Wort Sura bedeutet im Sanskrit „Lichtwesen“ (vgl. „Surya“, den Namen des hinduistischen Sonnengottes). Durch die Vorsilbe „a“ wird die Verneinung bzw. die Bezeichnung des Gegenteils ausgedrückt. Asuras sind somit „Gegner der Lichtwesen“, und das Wort Asura wird häufig mit Dämon übersetzt. [2] Sie sind jedoch nicht Höllenwesen, sondern ehrgeizige, eifersüchtige und neidische Kreaturen, die die Devas (Götter) bekämpfen. Kennzeichen eines Asuras ist sein persönliches Verhalten, durch das er sich der göttlichen Ordnung, dem Dharma, widersetzt.>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Asura_%28Hinduismus%29

Ahriman

<<Angra Mainyu ist ein avestischer Begriff, der in der zoroastrischen Theologie die Zerstörung bzw. das Zerstörerische repräsentiert. In den mittelpersischen Texten der zoroastrischen Tradition erscheint der Name als Ahriman.>>

<<Als Antonym könnte Angra Mainyu somit als „zerstörerischer Geist“ übersetzt werden. Dies ist auch häufig der Fall, denn die Idee des Zerstörerischen steht stellvertretend für einen Aspekt der Kernphilosophie des Zoroastrismus: die Verwicklung des Universums in einen Kampf zwischen asha („Wahrheit, Ordnung, Sein, Existenz“) und druj („Lüge, Chaos, Zerstörung des Seins“).>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ahriman

Shiva

<<Shiva (sans. शिव śiva [ɕɪʋʌ]; „Glückverheißender“) ist einer der wichtigsten Götter des Hinduismus. Im Shivaismus gilt er den Gläubigen als die wichtigste Manifestation des Höchsten.
[…]
Als Bestandteil der „hinduistischen Trinität“ (Trimurti) mit den drei Aspekten des Göttlichen als Brahma, der als Schöpfer gilt, und Vishnu, dem Bewahrer, verkörpert Shiva das Prinzip der Zerstörung.>>

<<Häufig wird Shiva als Nataraja, „König des Tanzes“, im kosmischen Tanz dargestellt, tanzend auf dem „Dämon der Unwissenheit“, Apasmara. Im Tanz zerstört Shiva die Unwissenheit und das Universum und erschafft es wieder neu. Hier drücken meist vier oder acht, gelegentlich auch mehr Arme seine kosmischen Tätigkeiten aus. Eine Hand deutet die Schutz gewährende Mudra (Handstellung) an, die andere die Gnade gewährende, während seine anderen beiden Hände die kleine Trommel und ein Feuer tragen. Da es keine einheitliche hinduistische Ikonographie gibt, kann die Interpretation dieser Darstellung sehr unterschiedlich sein. Das Feuer ist jedoch meist ein Hinweis auf Vernichtung.>>

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Shiva

Elementale

<<Gedankenwesen

Gedanken und Gefühle prägen die Persönlichkeit des einzelnen Menschen und beeinflussen sein Leben und Schicksal. Materielle Wünsche, ausgeprägte Neigungen und Begabungen, Zwangshandlungen und Süchte, Unfähigkeiten und Ängste, – die gesamte Psyche, der Denk- und Gefühlsapparat wird geprägt von Meinungen, Urteilen, Sehnsüchten und Wünschen.

Der Mensch ist gewöhnt, sich nur mit dem Sichtbaren zu beschäftigen. Gedanken sind jedoch unsichtbar. Dennoch besitzen sie Wirksamkeit. Sie wirken sich also in dem aus, was wir Wirklichkeit nennen. Deshalb ist es alles andere als egal, WAS ein Mensch denkt und fühlt. Der Mensch sendet nicht nur Gedanken aus, sondern er empfängt auch andere Gedanken, nimmt sie auf, nährt sie – mehr oder weniger – und lässt sie wieder los. Daskalos , ein Weisheitslehrer aus Zypern, nannte diese Gedankenwesen „Elementale“.

Wer intensiv etwas denkt oder wünscht und sich davon eine Vorstellung schafft, erzeugt also ein solches Gedankenwesen. Vorstellung und Konzentration geben geistige Energie hinein. Je öfter und intensiver diese Vorstellung genährt wird, umso größer und stärker wird das Elemental. Irgendwann lässt man den Gedanken wieder los. In diesem Moment löst er sich von uns und nimmt sein Eigenleben auf. Man kann sich das wie eine Seifenblase vorstellen, die unsere Vorstellung enthält. Diese Seifenblase hat die Tendenz, zu ihrem Erzeuger zurück zukehren, um sich mit weiterer Energie zu versorgen. Schon drängt sich wieder die Vorstellung auf, die man selbst geschaffen hat, und fordert Aufmerksamkeit.>>

Quelle: http://www.astrotext-astrosoft.de/Seiten/Elementale.htm

„Elementarwesen“

http://elementarwesen.eu/elementale/

„Bewußte Erzeugung von Elementalen“

http://www.verlag-dr.de/verlag/Adept/179-Elementale.htm

„Elementale“

http://www.antonstyger.ch/index.php/de/fremde-einfluesse/elementale

Ob man das Böse als individuellen Persönlichkeitskern betrachten möchte oder als personifiziertes Abbild des Prinzips des Bösen oder von als böse erkennbaren Eigenschaften oder nur als Sinnbild gewisser Eigenschaften des Menschen bleibt jedem selbst überlassen.

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