Links und Rechts

Mit der Trennung in politisch links und politisch rechts konnte ich persönlich noch nie etwas anfangen.

Weshalb werden Anarchisten, Sozialisten, Kommunisten, Sozialdemokraten und zersetzungswillige Chaosliebhaber als politisch links eingestuft, und Christlich-Konservative, Konservative, Traditionalisten, Faschisten als politisch rechts eingestuft? Das sind doch völlig unterschiedliche Ideologien, die zwanghaft in diese beiden Kategorien hineingepreßt werden. Diese Trennung ist willkürlich, hetzt nur die Menschen gegeneinander auf und ist insofern demokratieschädigend. Sie dient v. a. den Extremisten auf linker und rechter Seite, denn für die Linksradikalen sind alle Rechte, die nicht linksradikal sind, und für Rechtsradikale sind alle Linke, die nicht rechtsradikal sind. Gruppen- oder ideologiebezogene Herrschaftsanspruchsradikalisten und Dominanzanspruchsradikalisten kann man wohl im sogenannten linken wie auch im sog. rechten Spektrum finden. Und diese Radikalismen sind wohl das eigentlich schädliche.

Ein Anarchist hat völlig andere politische Vorstellungen als ein Kommunist. Ein zersetzungswilliger Chaosherbeiführungswilliger hat eine völlig andere Persönlichkeitsstruktur als ein Sozialdemokrat. Ein Christlich-Konservativer hat völlig andere Vorstellungen als ein „rechter“ Dominanzanspruchsradikalist oder ein heidentumsorientierter Nationalsozialist. Ein Sozialdemokrat hat vom Begriff sozial und Sozialismus wohl eine andere Vorstellung als ein Kommunist. Ein Christlich-Konservativer hat wohl andere Ansichten von Traditionalismus als ein heidnischer Faschist. Ein rechter Dominanzanspruchsradikalisten hat wiederum mit seiner Gewaltwilligkeit eine komplett andere Einstellung und Persönlichkeit und auch andere Ziele als ein Christlich-Konservativer. Zwischen all den genannten Gruppierungen wird es wohl auch größere bis große Unterschiede in Ihren Werten geben, wobei ich hierbei auch keine Gruppierungsmöglichkeit für Links und Rechts erkennen könnte.

Ebenso haben radikale gewalttätige Anarchisten und Chaosliebhaber oder Kommunisten unterschiedliche politische Ziele aber eine Gemeinsamkeit mit radikalen Faschisten sowie allgemein Herrschaftsanspruchsradikalisten und Dominanzanspruchsradikalisten in ihrer gewaltbegrüßenden und gewaltwilligen Haltung gemäß ihrer ähnlichen Persönlichkeit.

Eine Feministin steht aufgrund ihrer Eigengruppenbevorteilungspolitik und Eigengruppenherrschaftsanspruchspolitik und Andersgruppenhaßpolitik, Andersgruppenablehnungspolitik und Andersgruppendiskriminierungspolitik (die andere Gruppe sind hierbei die Männer) einem Nazi viel näher als einem Anarchisten. Trotzdem gelten Feminismus und Anarchismus als Links. (Irgendeine Feministin sollte mir mal bitte erklären, weshalb Rassismus schlecht ist aber feministischer Sexismus gut sein soll, wo doch kein Mensch für seine rassische Herkunft oder für sein Geschlecht etwas dafür kann.)

Es gibt jedoch große Gemeinsamkeiten zwischen friedensorientierten sogenannten Linken und Rechten.

Letztenendes kann man also nur sagen, daß die Trennung in Links und Rechts höchstens historisch sein kann (von wegen Parlament in Frankreich etc.), aber rein willkürlich ist und man genausogut andere Kriterien zur Zusammenfassung von Gemeinsamkeiten und zur Trennung aufgrund von Unterschieden finden kann, und somit ihre Dominanz in den Köpfen völlig unberechtigt ist, weil sie doch irgendwie eine künstliche Kategorisierungshochhaltung und somit völligen Nonsense darstellt weil sie Gemeinsamkeiten suggeriert, die gar nicht bestehen, die ein großes Ausmaß an Täuschung beinhaltet. Nach anderen Kriterien betrachtet könnte man ebenfalls Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen all den genannten Gruppen finden.

Und bevor sich jetzt jemand gekränkt fühlt und mich verklagen will: das ist meine persönliche Meinung und ich bin auch der Meinung, daß diese völlig zutreffend ist. Zum Glück kann man seine persönliche Meinung noch sagen, ohne rechtlich belangt werden zu können, auch wenn Radikalisten das gern anders hätten und versuchen, ihre Diktatur mitten in dieses bestehende System (auch wenn man an diesem System ansonsten vieles kritisieren kann) auf gesellschaftlicher oder persönlicher Angriffsebene zu etablieren (vgl. Gang Stalking und Political Correctness).

Die Einteilung in politisch links und rechts ist für nichts gut, als die Leute gegeneinander aufzuhussen. Diese Trennung dient nur den Extremisten und ist demokratiefeindlich. Weil es dabei nicht mehr relevant ist, was jemand meint (also Inhalte gehen verloren), sondern daß eine gewisse Meinung in links oder rechts eingeteilt werden kann und somit der Inhalt nicht mehr diskutiert werden muß weil bereits angeschwärzt, weil ja das links sein oder das rechts sein (Fremdidentifikation/Projektion!) viel wichtiger ist als der Inhalt selbst. Des weiteren nutzen radikale Gruppierungen diese Einteilung, um davon abzulenken, daß derjenige, der angeworben werden soll vielleicht doch in vielen Punkten in seinen persönlichen Ansichten von der Meinung der Gruppierung, der er beitreten soll, abweicht. Doch solange es ein Feindbild gibt, kann diese Problematik in den Hintergrund treten. Und wenn du einmal dabei bist, dann gilt: mitgehangen – mitgefangen. Dann wirst du dich an die gedanklichen Vorgaben anpassen müssen, so es erforderlich oder erwünscht ist.

Zusammenfassend kann also gesagt werden: Die Einteilung in links und rechts ist purer Humbug und in einer Demokratie auch nicht sinnvoll und hat aus den genannten Gründen in einer Demokratie eigentlich nichts zu suchen.

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Eine Antwort zu “Links und Rechts

  1. divide et impera…

    Sehr effektiv in Kombination mit panem et circenses & saccharrum et flaggellum – bereits seit Jahrtausenden…

    Ps. Ich blieb schon seit jeher und auch fürderhin einfach mich Selbst… 😉

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