Wozu wohlgeformte Staatssysteme

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Die Ursache von jeglicher Rebellion, Revolution, Aufstand, Unruhen und Ausschreitungen, Bürgerkrieg und auch von vielem Terrorismus ist ein Staats-, Wirtschafts- oder Gesellschaftssystem, in dem gravierende Unzufriedenheit bei der Bevölkerung oder bei Teilen der Bevölkerung, meist über einen ausgiebigeren Zeitraum hinweg, besteht, und die Unzufriedenheit so groß angewachsen ist, daß es zu den eben genannten Ereignissen kommt. Dies kann man in der Geschichte in vielen verschiedenen Kulturen beobachten.

Die Idee hinter diesem Buch ist es, ein System zu schaffen, das solche Ereignisse nicht mehr erfordert um eine Systemänderung zu bewirken, sondern das er ermöglicht mehr oder weniger selbstregelnd gewaltlos Systemänderungen herbeizuführen. Hierbei soll eben eine möglichst hohe Akzeptanz in der Bevölkerung erreicht werden. Ereignisse, wie sie eingangs aufgezählt wurden, sind auch immer ein Zeichen für eine unausgewogene Gesellschaftsstruktur, bei der die Unausgewogenheit für einige Teilnehmer der Gesellschaft, die oft sogar nicht einmal wenige, sondern oft genug auch die Masse sind, so groß ist, daß der Status Quo in deren Betrachtung keinesfalls mehr aufrechterhalten werden darf.

Somit ist das Ziel meiner Überlegungen, ein System zu finden, daß die (berechtigten) Bedürfnisse möglichst vieler ausreichend gut befriedigt (möglichst gut befriedigt wäre kein sinnvolles Ziel, da der Mensch ein Giertier ist und einige bis viele wohl nie zufrieden wären wenn sie sähen, daß sie noch mehr herausholen könnten.).

Der Hintergrund der in diesem Buch dargestellten Betrachtungen sind die Realität, die Existenz, die Naturgesetze, das Wesen des Menschen und das der Natur, Unterschiede und Vielgestaltigkeit sowie vielseitige Ausprägungen, und ein undurchschaubares Universum das immer wieder neue und seltsame Früchte hervorbringt.

Die nötigen Voraussetzungen für der Allgemeinheit dienliches politisches Handeln wären im Sinne eines wohlgeformten Staatssystems und einer Gesellschaft von Menschen, die sich darin wohlfühlen können, vor allem Verantwortungsbewußtsein, positiver Gestaltungswille, Bewußtsein für das Ganze (zu beachten sind hierbei wohl Punkte wie gesunder Altruismus (nämlich ein individualitätserhaltender im Gegensatz zu den beiden „Sozialismen“ „Nationalsozialismus“ und „Kommunismus“, bei denen der Einzelne sowie seine Bedürfnisse und Rechte und die Bedürfnsise seiner besonderen individuellen Persönlichkeit je nach konkreter Systemimplementierung wenig bis kaum zählen, wie sich an verschiedenen Ereignissen und Handlungen erkennen ließ bzw. läßt) vs. ungesundem Altruismus (Vollständige Aufopferung, Unterwerfung, Selbstauflösung, Selbstvernichtung, „Individualitätsstreichung“ durch möglichst adäquate Anpassung), Antiegoismus (nicht vornehmlich für sich selbst oder „die Seinen“ gestalten, keine Korruption, keine Klientelpolitik)) und Ehrenamt im Sinne eines Opfers für das Größere, die Gemeinschaft oder das Volk. Nicht geeignet hingegen sind Proletentum, Dominanzsucht, Macht- und Herrschaftssucht. Sadisten sind somit ebensowenig geeignet ein wie oben angerissenes System zu realisieren. Und man sollte noch bedenken: gewalttägige, gewaltsüchtige, gewaltsuchende, böswillige und boshafte sowie herrschafts- und dominanzsüchtige Menschen sind nur dazu geeignet, Diktaturen zu gestalten, die für die Menschen Leid bringen. Leid, Zwang und vielgestaltig Negatives. Egal, ob es sich um ein faschistisches, kommunistisches oder international-oligarchisch-adeliges Modell wie beispielsweise jenes der EU oder irgendein anderes Diktaturmodell handelt, das vornehmlich auf Gewalt, Druck, Drohung und Zwang beruht und mit relativ wenigen Freiheiten aufwarten kann. Je weniger ein System menschliche Bedürfnisse bedient desto mehr erfordert es einer Diktatur, um nicht gestürzt zu werden. Das Vorhandensein solcher Umstände deutet ja bereits völlig klar darauf hin, daß bei einem solchen System etwas gravierend nicht in Ordnung sein dürfte.

Ein wohlgeformtes Staatssystem, von dem ich hier spreche, basiert auf sinnvollen Freiheiten, einer Politik wie oben skizziert mit viel gesundem Altruismus und einem Bewußtsein für Verantwortung und dafür Rechte und Pflichten in einer Gesellschaft zu übernehmen. Ein solches System soll aus dem Volk gewachsen sein – aus dem Volk für das Volk. Jeder soll mitgestalten können, der qualitativ was beizutragen hat; Meinungsfreiheit muß ein hoher Wert sein, die langfristig sinnvollen die gesunde Überlebensfähigkeit (z. B. weitgehende sinnvolle Autharkie (vs. ungesunde z. B. dominanzsuchtsbasierender Eroberungswille)) des eigenen Volkes ermöglichenden Ideen sollen sich durchsetzen. Das System muß selbstreflexiv und veränderbar sein, und Unterwanderungsversuche und Ausnützungsmöglichkeiten des Systems möglichst verhindern bzw. solche bereits entstandenen Fehler innerhalb eines jeweils passenden Zeitraums immer wieder korrigieren können.

Nur eine solche dauerhaft freiheitsorientierte und friedliche Staatlichkeit kann der einzig sinnvolle Weg sein.

Zum besseren Verständnis dieses Artikels empfehle ich diese Seite: https://prosinnvollefreiheit.wordpress.com/2014/02/26/die-evolution-der-demokratie-exzerpt-einleitung-neu/

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Das Copyright bezüglich der Veröffentlichungen unter der Rubrik „Kategorie: I.2 Konkret – Sinnvolle-Freiheit-Politik“ liegt beim Autor der Website ProSinnvolleFreiheit.wordpress.com. Zitate zu diesen Texten sind erlaubt mit entsprechendem Verweis auf das Original.

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